Der SC Dombach gewinnt zum Kehraus kampflos gegen den FC Zaza Weilburg

Schlusstabelle in der Kreisliga B1 Limburg-Weilburg: Platz 10 bei 53:98 Toren und 32 Punkten

 

(12.06.2022)  SC Dombach – FC Zaza Weilburg kampflos f. D

 

(gri). – Dem FC Zaza Weilburg wurde bekanntlich vom Kreissportgericht ein Spielverbot bis Mitte September 2022 auferlegt.   Deshalb wird die Begegnung mit 3 Punkten und 3:0 Toren für den SC Dombach gewertet, der damit am letzten Spieltag der Saison 2021/22 von Platz 12 auf 10 vorrückt.

 

Der SC Dombach gewinnt kampflos gegen

das zurückgezogene Team vom FC Rubin

Die Folge in der aktuellen B1-Tabelle: Jetzt Platz 12 bei 50:98 Toren und 32 Punkten

 

 

(04.06.2022) FC Rubin Limburg-Weilburg – SC Dombach kampflos f. D

 

(gri). – Der FC Rubin Limburg-Weilburg hat seine Mannschaft bereits vor Wochen aus dem Spielbetrieb zurückgezogen.  Deshalb wird die Begegnung mit 3 Punkten und 3:0 Toren für den SC Dombach gewertet, der damit am vorletzten Spieltag von Platz 13 auf 12 vorrückt.

 

 

 

Gegen bärenstarken Spitzenreiter OSV Limburg:

SCD-Hüter Florian Simon nur dreimal überlistet

Kreisliga B1: Zum eigenen Rundenkehraus  setzt sich die Elf kämpferisch zur Wehr

 

(29.05.2022) SC Dombach – OSV Limburg 0:3 (0:2)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Zum eigenen Rundenkehraus hatte der SC Dombach den übermächtigen Tabellenführer OSV Limburg zu Besuch. Denn die beiden eigentlich noch ausstehenden Partien gegen den FC Rubin (hat sein Team bekanntlich zurückgezogen) und Zaza Weilburg (Spielsperre) gehen noch kampflos mit 3:0 Toren und drei Punkten an den SC Dombach, der in der kommenden Saison mit dem SV Bad Camberg die FSG Bad Camberg/Dombach bilden wird. Der letzte eigenständige Auftritt als SC Dombach war natürlich sowohl bei Spielern als auch den heimischen Zuschauern mit etwas Wehmut verbunden, denn seit der Vereinsgründung anno 1960 hat der Klub im 400-Seelen-Stadtteil von Bad Camberg immer unter der eigenen Flagge Fußball gespielt. Doch nun zum Spiel:

Die Osmanen legten gleich den Vorwärtsgang ein und gingen - nach einer Ecke - dank Ferat Kesmen per Kopfball in Führung. In der Folge mussten sich die Gastgeber heftigen Angriffen erwehren. Im Fokus: Florian Simon. Der Torwart machte nach einer langen Pause nicht nur einen ausgesprochen  guten Job, sondern spornte auch seine Mitspieler immer wieder lauthals an.   Als die stark geforderte SC-Defensive  um Christopher Kloft und Tim Zengeler den Ball einmal nicht aus der Gefahrenzone bekam, nutzte Furkan Simsek die unübersichtliche Lage eiskalt zum 2:0 für den OSV aus, bei dem alle Akteure immer in Bewegung waren und die ganze Breite des bestens gepflegten Rasenplatzes  nutzten. Nach  23. Minuten kamen die Hausherren zum ersten Eckball. In der Folge konnte man sich  auch aus der Umklammerung befreien. Bis zur Pause  hatten  Jens Munsch, Kai Simon und Daniel Holzhäuser wenige Chancen, zu verkürzen. Die Gäste versuchten andererseits mit weiten Bällen immer wieder ihre Angreifer schnell in gute Position zu bringen. Vor allem über die linke Außenbahn war Furkan Simsek immer anspielbar, auch wenn die Gastgeber einige Abseitsstellungen, die nicht geahndet wurden, reklamierten.

Gleich nach Wiederbeginn fiel Yusuf Simsek ein Abpraller direkt vor die Füße – und es stand 3:0 für die Angereisten. Der technisch, spielerisch und läuferisch überragende Spitzenreiter drückte weiter mächtig auf die Tube, ließ Ball und Gegner laufen. Die stets durchdachten Angriffsaktionen hatten immer wieder brenzlige Situationen in der Gefahrenzone zur Folge, doch die SC-Defensivabteilung kämpfte aufopferungsvoll,  ließ kein Gegentor  mehr zu und sorgte somit auch dafür, dass die 100-er-Marke auf der Negativseite verhindert werden konnte. Die Heimelf konnte andererseits nur noch sporadisch in die gegnerische Hälfte eindringen, doch große Gefahr kam nicht mehr auf.  Torwart Ali Korkmaz durfte sich nur bei einem Schuss von Jens Munsch einmal auf den Rassen werfen (77.).  Mit dem passablen 0:3 gegen den übermächtigen Gegner, der so manche Möglichkeit  noch verstreichen ließ,  durfte das heimische Team jedenfalls sehr zufrieden sein.

Der SC Dombach konnte nach der fairen Partie dem OSV Limburg nicht nur zu einer tollen Leistung gratulieren, sondern auch ein weiteres dickes Lob ausstellen, denn die  Fußballer haben ihre Umkleidekabine bestens  aufgeräumt und blitzsauber verlassen. Chapeau!

SC Dombach: F. Simon, Lindt, Kloft, T. Zengeler, K. Fuhrmeister, Graßmann, Holzhäuser, Reichart, K. Simon, Munsch, Breidenbach (J. Goldberg, L. Dörfl, Ph. Kundermann)

OSV Limburg: A. Korkmaz, Pehlivan, V. Özel, Katik, Yorulmaz, Sancak, F. Simsek, Ö. Kesmen, Y. Simsek, F. Kesmen, O. Özel (M. Simsek, M. Kesgin, R. Yücel)

Tore: 0:1 Ferat Kesmer (6., Kopfball), 0:2 Furkan Simsek (18.), 0:3 Yusuf Simsek (48.)

Schiedsrichter: Victor Podesky (Frankfurt-Nied) - Zuschauer: 25.

 

Beim letzten Auswärtsspiel als Sportclub Dombach:

Guter Beginn, doch später gibt WGB Weilburg Gas

Kreisliga B1: 1:7! – Der frühe Ausfall von Mathias Rill macht sich stark bemerkbar

 

(22.05.2022) WGB Weilburg – SC Dombach 7:1 (2:0)

(gri).- Im letzten Auswärtsspiel der auslaufenden Saison 2021/22 als SC Dombach musste die Zengeler-Elf am Ende noch eine klare Niederlage hinnehmen. Dabei sah es lange nicht aus. Die Gäste hatten sogar den besseren Start und hätten dank größerer Spielanteile und Chancen sogar leicht mit zwei, drei Toren in Front ziehen können. So verpasste gleich zu Beginn (2.) Maximilian Neuberger eine Flanke von Jannis Goldberg nur um Haaresbreite. Auch als Daniel Holzhäuser einen Eckball scharf in den Strafraum spielte, verfehlte der Schuss des aufgerückten Christopher Kloft nur knapp das Ziel (8.). Nur 60 Sekunden später scheiterte Yannik Lindt am WGB-Torwart. Erstmals eingreifen musste wenig später SC-Hüter Eric Dörfl (12.). Ohne Fremdeinwirkung musste eine Minute später Mathias Rill, der bis dahin im Mittelfeld die Fäden gezogen hatte, verletzt den Rasenplatz in Odersbach, der übrigens nur zur Hälfte gemäht war, verletzt verlassen. Sein Ausscheiden machte sich negativ bemerkbar. Bevor Hani Suleyman die bis dahin überraschende Führung gelungen war (21.) , hatte der wieder weite Wege gehende Daniel Holzhäuser mit einem Fernschuss kein Glück (16.). Mit nun langen Bällen auf den schnellen Angreifer versuchten nun die Hausherren, zum Erfolg zu kommen.  Dombach versäumte, die sich bietenden Räume zu nutzen, denn die WGB-Abwehr machte zu Beginn nicht den stärksten Eindruck. Bei Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung kamen die WGBler im schnellen Umschaltspiel  in die gefährliche Zone. In der 39. Minute stand SC-Hüter Eric Dörfl, der nun verstärkt beschäftigt wurde,  noch der Pfosten Pate, ehe Mustafa Özdemir im Nachsetzten das Leder über die Linie drückte. Das 2:0 war auch das Halbzeitergebnis.

Auch nach der Pause setzte die Heimelf das Leder gleich gegen den Pfosten (50.), die dann einen Rückgabefehler erliefen und zum 3:0 einsandten. Die Mannschaft war nun am Drücker, beschäftigte die SC-Defensive zusehends, zumal die Gästeangreifer vorne zu oft die Bälle verloren und dadurch die Hausherren immer wieder zu überfallartigen Attacken ermunterte. Bevor der starke Mustafa Özdemir das 4:0 und 5:0 markierte, war noch die Latte im Weg (55.) gewesen. Maximilian Neuberger war es bei einem der Konter dann gelungen, mit dem 1:5 seinen ersten Saisontreffer zu erzielen (75.). Im Schlussspurt setzte die WGB noch zwei Tore zum 6:1 und 7:1 obendrauf.

SC Dombach: E. Dörfl, Ph. Kundermann, T. Zengeler, Kloft, K. Fuhrmeister, M. Rill, Lindt, Holzhäuser, Neuberger, Goldberg, Breidenbach (J. Rill, Munsch, Nitzsche)

Tore: 1:0 Hani Suleyman (21., Kopfball nach Eckstoß), 2:0 Mustafa Özdemir (43.), 3:0 Bünyamin Cakir (52.), 4:0 Mustafa Özdemir (62.), 5:0 Mustafa Özdemir (67.), 5:1 Maximilian Neuberger (75.), 6:1 Emirhan Cakir (83.), 7:1 Mustafa Özdemir (90.).

Schiedsrichter: Nico Breull (Weilrod)

 

 

 

SG Niedertiefenbach/Dehrn ist nicht zu bremsen

0:15 geht als höchste Niederlage in Chronik ein

Kreisliga B1: Nur 0:3 zur Halbzeit – Tim Zengeler und Jens Munsch mit Eigentoren

 

(15.05.2022) SG Niedertiefenbach/Dehrn – SC Dombach 15:0 (3:0)

Auf dem Rasenplatz in Dehrn konnte das ersatzgeschwächte SC-Team (selbst Julian Thuy half nach langer Pause noch einmal aus) bis zum Wechsel  noch recht gut dagegen halten. Nach der Halbzeit brachen jedoch alle Dämme, musste Torwart Klaus Fuhrmeister noch ein Dutzend Bälle passieren lassen. Zweimal wurde der Schlussmann freilich von zwei eigenen Vorderleuten, nämlich Tim Zengeler und Jens Munsch. überlistet. Die Kombinierten mit ihren erfolgreichen Stürmern  liefen zur großen Form auf und ließen den tapfer kämpfenden Gästen kaum noch Zeit zum Luftholen.

SC Dombach: K. Fuhrmeister, Cirotto, T. Zengeler, Munsch, Ph. Kundermann, Reichart, M. Rill, J. Thuy, Holzhäuser, J. Rill, Breidenbach  (C. Uhrig)

Torfolge laut dfbnet: 1:0 Florian Vincent Schlitt (18.), 2:0 Maximilian Fehler (31.), 3:0 Robert Hill (36.), 4:0 Markus Mambeck (46.), 5:0 Tim Zengeler (50., Eigentor), 6:0 Patrick Urbancyk (56.), 7:0 Jens Munsch (58., Eigentor), 8:0 Markus Mambeck (65.), 9:0 Maximilian Fehler (69.), 10:0 Robert Hill (73.), 11:0 Maximilian Fehler (78.), 12:0 Adrian Heymann (83.), 13:0 Adrian Heymann (86., Strafstoß), 14:0 Patrick Urbanczyk (89.), 15:0 Markus Mambeck (90.)

Schiedsrichter: Baghdad Chikar (Kelsterbach)

 

SC Dombach verpasst höhere Führung, liegt 1:3

hinten, kommt aber in der Nachspielzeit zum 3:3

Kreisliga B: Daniel Holzhäuser, Sebastian Urban, Florian Graßmann die SC-Schützen

 

(08.05.2022) SG Hangenmeiligen/Niederzeuzheim – SC Dombach 3:3 (0:1)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Wie in der Vorwoche gegen den SV Wolfenhausen kommt der SC Dombach erneut zu einem 3:3-Remis. Dabei hätte es diesmal eigentlich zu einem Sieg reichen müssen. Denn im ersten Akt bestimmten die Angereisten – die bereits  nach wenigen Minuten Sebastian Diehl wegen einer Verletzung austauschen mussten - das Treffen.  Schon lange vor dem 0:1 durch Daniel Holzhäuser, der einen Alleigang von der Mittellinie aus erfolgreich abschließen konnte, hätte die Taunuself  leicht mit 3:0 die Nase vorne haben können. Vor allem André  Breidenbach und Jannis Goldberg ließen beste Chancen aus. Unmittelbar vor der Gästeführung kamen die Hausherren auf dem Niederzeuzheimer Rasen zum ersten Torschuss, als Haris Ilemin einen Freistoß in die Arme von Eric Dörfl schoss, der bis zum Wechsel lediglich von Rückgaben „lebte“. Als sich Giovanni Noto  kurz vor der Pause einmal auf der rechten Seite gegen die kompakt stehende SC-Abwehr durchsetzen konnte, landete der Ball am Außennetz.

Gleich nach Wiederbeginn traf  José Rill – auf Flanke von Florian Graßmann – unmittelbar vor dem Kasten von Adem Korkmaz die Lederkugel nicht, der Sekunden später auf der Hut war, als Daniel Holzhäuser auf sein Gehäuse zusteuerte. Besser machte es auf der Gegenseite der groß gewachsene Maximilian Rau, der nach einem Eckstoß den Ball aus nächster Distanz per Kopfstoß im Viereck unterbrachte – 1:1 (49.). Dieser Treffer beflügelte das Wörsdorfer-Team, das nun sichtbar aktiver im Offensivspiel wurde.  So zwang Flügelmann Giovanni Noto  SC-Schlussmann Eric Dörfl zu einer Parade, als dieser den hoch angesetzten Ball mit der ausgestreckten Hand zur Ecke lenkte (53.).  Danach konnten anderseits die Angereisten wieder in Front ziehen, so als Daniel Holzhäuser das runde Etwas in die Box servierte, der gut postierte Sebastian Urban (kam in der 46. Minute für José Rill) aber mit der Hacke sein Glück suchte (60.). Großes Pech hatte der wieder viele Meter absolvierende Daniel Holzhäuser, als nach einem Flankenlauf das Objekt der Begierde an der Querlatte landete (65.). Als zwei Zeigerumdrehungen später Daniel Holzhäuser zu Sebastian Urban passte, will der Referee den Stürmer beim Anspiel im Abseits gesehen haben. Nun kam die starke Phase der SG, die aus der Deckung heraus verstärkt mit langen Bällen operierte. Moritz Ruoff brachte die Gastgeber erstmals in Führung (74.), die Robin Schleiffer (83.) sogar noch zum 3:1 ausbauen konnte. Doch die Besucher, wie die Hausherren personell arg gebeutelt,  kamen noch einmal zurück. Erst verkürzte Sebastian Urban (87.), ehe Kapitän Florian Graßmann in der vierten Minute der Nachspielzeit noch zum 3:3-Endstand egalisieren konnte.  Dem 3:1 wie auch 3:3 waren augenscheinlich Abseitsstellungen vorausgegangen, die nicht geahndet wurden. Glück hatte Dombachs Klaus Fuhrmeister,  dass er nach einer Notbremse nicht mit Rot vom Platz musste.

SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim: Korkmaz, Horn, Lekhnog, Ruoff, Rau, Günes, Noto, Rosenkranz, Brandner, Ilemin, Kazan (Schleiffer, Issenin)

SC Dombach:  E. Dörfl, Lindt, Diehl, Ph. Kundermann, M. Rill, Graßmann, K. Fuhrmeister, Holzhäuser, Goldberg, J. Rill,  Breidenbach  (Neuberger, Urban)

Tore: 0:1 Daniel Holzhäuser (37.). 1:1 Maximilian Rau (49.), 2:1 Moritz Ruoff (74.), 3:1 Robin Schleiffer (83.), 3:2 Sebastian Urban (87.), 3:3 Florian Graßmann (90.+4)

Schiedsrichter: Ilias Tilentzidis (Emmerzhausen) - Zuschauer: 20.

 

Der SV Wolfenhausen sieht zur Pause (3:0)

wie der sichere Gewinner aus, aber dann…

Kreisliga B1: André Breidenbach und Yannik Lindt (2) sorgen noch für das Remis

 

(30.04.2022) SC Dombach – SV Wolfenhausen 3:3 (0:3)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Schon nach drei Minuten brachte Düzgün Aktan die Truppe von Trainer Timo Rucker in Führung. Wolfenhausen spielte weiter munter nach vorne und setzte den Hausherrn weiter unter Druck.  Wie ein Blick auf die Dombacher Aufstellung offenbart,  fehlten etliche Stammspieler verletzungsbedingt oder aus anderen Gründen. Schon in der Anfangsphase musste zudem Lukas Dörfl, später auch noch Oliver Paunescu angeschlagen die Segel streichen.  Mit von der Partie waren dagegen nach sehr langer Pause wieder einmal Mathias Rill und Thomas Fuhrmeister;  die beide ihre Sache gut machten. Nach einer Viertelstunde konnten sich die Gastgeber auf dem von Platzwart Reinhold Uhrig hervorragend präparierten Rasenteppich etwas aus der  Umklammerung befreien. Doch in der Offensive tat sich noch nicht viel, zumal die SVW-Deckung am Boden und in der Luft alles im Griff hatte. Als in der 25. Minute Gästeangreifer Marvin Fürstenfelder auf und davon war, konnte ihn Sebastian Diehl im 16er nur noch mit einem Foul bremsen. Der  Innenverteidiger, der notgedrungen wieder einmal zum Einsatz kam und dabei eine starke Leistung bot, sah daraufhin vom gut leitenden Schiedsrichter Vincent Saumer die gelbe Karte. Den fälligen Strafstoß verwandelte  Elias Pappisch sicher zur 2:0-Gästeführung. Unmittelbar vor dem 0:3 scheiterte Ozan Öztürk am aufmerksamen SC-Keeper Eric Dörfl, der beherzt aus seinem Kasten geeilt war. Kurz vor dem Pausenpfiff war es aber dann doch geschehen, als sich Kevin Raudies durchgesetzt hatte und das Spielgerät überlegt im Gehäuse unterbringen konnte.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte musste der abstiegsgefährdete Gast binnen drei Minuten zweimal kräftig schlucken. Erst hatte André Breidenbach zum 1:3, dann Yannik Lindt – nach erfolgreichem Zusammenspiel mit André Breidenbach – sogar den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielt. Dieser „Doppelschlag“ wirkte  wie eine Befreiung für das Heimteam. Denn in der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Zweimal hatte es SVW-Angreifer Kevin Raudies (58., 82.) in bester Position versäumt,  mit einem vierten Tor endgültig die Weichen auf Sieg zu stellen. Andererseits gab das Team um SC-Kapitän Florian Graßmann nicht auf, wurde munterer.  In der 83. Minute „brannte“ es so regelrecht vor dem Tor von Alexander Kubiak, der dabei noch einmal tief durchatmen konnte. Kurz vor dem Abpfiff war es dann der unermüdlich kämpfende „Youngster“ Yannik Lindt, der sich erneut in die Schützenliste eintragen konnte. Der späte 3:3-Ausgleich war am Ende verdienter Lohn für die Paunescu/Zengeler-Elf, die nach einem deutlichen Halbzeitrückstand schließlich mit einer starken kämpferischen Leistung zu gefallen wusste.

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, B. Günster, S. Diehl, K. Fuhrmeister, Lindt, Graßmann, Cirotto, K. Simon, Paunescu, Breidenbach (Th. Fuhrmeister, M. Rill, J. Rill)

SV Wolfenhausen: Kubiak, Lütticke, Pappisch, Eryürük, Gergenreider, Grune, Butzkies, Schäfer, Raudies, Aktan, Öztürk (Fürstenfelder, A.Müller)

Tore: 0:1 Düzgün Aktan (3.), 0:2 Elias Pappisch (Foulelfmeter), 0:3 Kevin Raudies (45.), 1:3 André Breidenbach (47.), 2:3 Yannik Lindt (50.), 3:3 Yannik Lindt (88.).

Schiedsrichter: Vincent Saumer (Bad Vilbel) - Zuschauer: 35.

 

 

 

TuS Linter siegt dank Viererpack        von Fabian Breiter

24.04.2022 Kategorie: Kreisliga B I Aktuelles  (flw24)

Erstellt von Pressestelle TuS Linter von Rainer Frink (RF7)

TuS Linter - SC Dombach 5:0 (2:0)

Auf schwierigem Geläuf übernahm Linter sofort die Initiative und erzielte früh die Führung durch Fabian Breiter (12.). In der 22. Minute scheiterte Kenan Gönül noch am Pfosten, ehe er fünf Minuten später zum 2:0 vollendete. Auch nach der Pause bestimmten die „Frösche“ die Szenerie und Fabian Breiter gelang ein lupenreiner Hattrick zum Endstand. Bei besserer Chancenverwertung hätte der Sieg noch höher ausfallen können. - Tore: 1:0 Fabian Breiter (12.), 2:0 Kenan Gönül (27.), 3:0 Fabian Breiter (51.), 4:0 Fabian Breiter (69.), 5:0 Fabian Breiter (84.)

Ergänzung > Aufstellungen:

TuS Linter: Hahn, Hosseinkhel, Günül, M. Frink, Schlagheck, Barati, Blank, Sattler, Bieger, Breiter, Jacob (Tsobanidis, Herber)

SC Dombach: K. Fuhrmeister (46. E. Dörfl), Lindt, J. Rill, Paunescu, Graßmann, Goldberg, Breidenbach, Cirotto, Holzhäuser, Nitzsche K. Simon

Schiedsrichter: Franz-Josef Zirfaß (Hofheim)

 

Dombachs Trainer Oliver Paunescu eröffnet

und beendet beim 5:0-Erfolg den Torreigen

 

Kreisliga B1: Gegen den Namensvetter SC Ennerich gelingt der erste Dreier in 2022                                                                                                                                                          

 

 

(13.04.2022) SC Dombach - SC Ennerich 5:0 (4:0)

 

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Die Gastgeber hatten einen optimalen Start, lagen in der Nachholbegegnung auf dem Bad Camberger Kunstrasenplatz schon nach acht Minuten mit 2:0 in Front. Beim zweiten Treffer hatte Abwehrmann Younes El Messaoudi (E) freilich kräftig mitgeholfen. Referee Dieter Benack hielt André Breidenbach, der sich mit Younes El Messaoudi im Zweikampf duellierte,  als Torschützen fest.  Der Hausherr blieb weiter am Drücker, erspielte sich gute Chancen. In der 28. Minute lief so Kapitän Jens Munsch allein auf Schlussmann Stefan Ziegler zu, der ihn aber im letzten Moment durch beherztes Eingreifen stoppen konnte.  Noch vor der Halbzeit baute die bis dahin überlegen agierende Heimmannschaft den Vorsprung auf 4:0 aus. Von den Angereisten, eigentlich ein Angstgegner der Dombacher, war in dieser Zeit  nicht viel zu sehen. Die heimische Abwehr  hatte alles im Griff. Torwart Eric Dörfl  wurde nicht geprüft.

 

Umso erstaunter konnte der Chronist notieren, dass die Marcel-Stein-Elf im zweiten Akt wie verwandelt aus der Kabine kam. Trotz nun erspielter Feldüberlegenheit konnten aber die Gelbhemden  um Kapitän Marcell Weimer in letzter Konsequenz den SC-Namensvetter  nicht in große Verlegenheit mehr bringen. Dennoch: Möglichkeiten dazu gab es, so auch nach einigen Standards.  Angesichts der klaren Führung tat Dombach andererseits nicht mehr viel für die Offensive,  sondern war offenbar in erster Linie darauf bedacht,  den Vorsprung zu verwalten. Wurde einmal ein langer Ball in die gegnerische Hälfte geschlagen,  lief SCE-Hüter Stefan Ziegler viele Meter aus seinem Kasten, um die Stürmer schon bei der Annahme zu stören. Das gelang ihm wiederholt, nicht aber beim 5:0 durch Oliver Paunescu. Obwohl der „Oldie“ vom weit aus dem Gehäuse eilenden Torsteher an der Seitenlinie attackiert wurde,  blieb der Trainer Sieger, um dann mit einem präzisen Flachschuss aus reichlicher Entfernung das Spielgerät zum 5:0-Endstand im langen Eck unterzubringen.

Mit dem zweifachen Torschützen Oliver Paunescu  (44 Jahre) und Kai Simon (45 Jahre) standen im Gewinnerteam einmal mehr zwei Recken auf dem Platz, nur übertroffen durch den eingewechselten Mirco Donde (E), der sogar schon 47 Lenze auf dem Buckel hat.

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, Kloft. B. Günster, K. Fuhrmeister, Graßmann, Holzhäuser, K. Simon, Munsch, Paunescu, Breidenbach (Chr. Uhrig, J. Rill, Diehl)

 

SC Ennerich: Ziegler, Scaffidi, Fasel, El Messaoudi, P. Ahlbach, M. Weimer, St. Schäfer, L. Schäfer, Wehrmann, P. Ruckes, Stein (Donde, Öztekin)

 

Tore: 1:0 Oliver Paunescu (5., Kopfball), 2:0 André Breidenbach (8.), 3:0 Daniel Holzhäuser (32., Zuspiel Florian Graßmann), 4:0 André Breidenbach (34.), 5:0 Oliver Paunescu (83.).

 

Schiedsrichter: Dieter Benack (Selters-Münster)

Tormann Eric Dörfl hält den SC Dombach

lange im Spiel, dann trifft Lucas Horz (86.)

 

Kreisliga B1: TuS Obertiefenbach macht nach dem Auswärtssieg weiter Boden gut

 

 

(07.04.2022) SC Dombach - TuS Obertiefenbach 0:1 (0:0)

 

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Vorweg: Obertiefenbachs knapper Erfolg in der Nachholpartie geht vollauf in Ordnung, stellte sich aber erst kurz vor Schluss ein. Das lag in allererster Linie an SC-Torsteher Eric Dörfl, der sich auf dem Bad Camberger Kunstrasen in glänzender Form befand und seine Farben somit sehr lange im Spiel hielt. Die Besucher, wie der Sportclub mit mehrfachem Ersatz angetreten,  wurden  erst durch den späten Siegtreffer von Lucas Horz  (86.) erlöst, denn der Schuss hätte auch leicht nach hinten losgehen können. Doch drehen wir zurück.

 
Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte Gästeangreifer Emanuel Polonio (6.). Auf der anderen Seite traf  „Youngster“ Jannis Goldberg – nach Flanke von Klaus Fuhrmeister – in der Box den Ball nicht richtig (14.). Einen Freistoß von Daniel Holzhäuser konnte TuS-Hüter Fabian Hartmann dagegen ohne große Mühe abfangen (17.). Die Oberlahnelf war insgesamt aktiver im Spiel nach vorne.  Joshua Gräf hatte schließlich eine erste faustdicke Chance, doch der überragende SC-Torsteher Eric Dörfl klärte im allerletzten Moment per Fußabwehr (20.). Dann verpasste Mirza Alickovic den richtigen Augenblick, abzuziehen. Als er schließlich bedrängt wurde, flog die Kugel über den Querbalken (24.). Wie auch bei Benjamin Reichart schon 60 Sekunden später auf der anderen Sportplatzseite, als dieser  nach einer gelungenen Ballstafette den Spielzug nicht erfolgreich abschließen konnte (25.). Ansonsten tat sich aber der verhinderte Hausherr in der Offensive schwer, weil die Stürmer entweder  die Bälle nicht festmachen konnten oder das Zuspiel zu ungenau war und somit die Angereisten förmlich zum schnellen Umschaltspiel einluden.  Die letzten zehn Minuten vor der Pause machten die Gelbhemden verstärkt Druck. Erst verstolperte Mirza Alickovic - nach Flanke von  links - das Spielgerät direkt vor dem Kasten, dann scheiterte der gleiche Akteur an Eric Dörfl, der auch den anschließenden Abpraller entschärfte (41.).

Auch nach Wiederbeginn blieben die Beselicher am Drücker. Dombachs Defensive war gefordert. Zunächst rettete  „Zerberus“ Eric Dörfl in höchster Not (67.), dann „brannte“ es eine Viertelstunde vor Schluss sogar einmal lichterloh im 16er, aber die Besucher brachten das Leder trotz mehrfacher Versuche nicht im Gehäuse unter. Nach und nach konnte sich die diesmal von Co.-Trainer Tim Zengeler betreute Elf wieder  aus der Umklammerung befreien und eigene Vorstöße starten, vor allem über die lauffreudigen Daniel Holzhäuser und Yannik Lindt, doch im Abschluss – falls es überhaupt dazu kam - haperte es. Bei den heimischen Ballverlusten in der Offensive waren andererseits die Oberlahner mit schnell angelegten Gegenattacken gefährlich. Sowohl Torwart Eric Dörfl  als auch seine Vorderleute  um Jens Munsch und Benedikt Günster  wurden mitunter schon  beim Spielaufbau durch gezieltes Anlaufen  der TuS-Angreifer attackiert. Schließlich war es der starke Lucas Horz, der kurz vor dem Schlusspfiff  des guten Referees  doch noch den umjubelten Siegtreffer für das Team von Spielertrainer Emanuel Polonio erzielte. Dombach bäumte sich zwar noch einmal auf, konnte aber in den verbleibenden Minuten nichts mehr ausrichten.

 

SC Dombach: E. Dörfl, Ph. Kundermann, Munsch, B. Günster, Lindt, Holzhäuser, Reichart, Breidenbach, K. Fuhrmeister, Goldberg, K. Simon (Neuberger, Cirotto)

 

TuS Obertiefenbach: Hartmann, Leber, Huckwitz, Gräf, Haxhijaj, Alickovic, Horz, Polonio, Stecker, M. Schmitt, E. Öcal (Kowarsik, Marucci)

 

Tor: 0:1 Lucas Horz (86.)

 

Schiedsrichter: Ralph Ockert-Zuber (Ober-Mörlen) - Zuschauer: 25.

 

 

 

Bei der Kunstrasen-Premiere: SVC dank Adrian Lenhart

verdienter Sieger im letzten Derby vor der FSG-Bildung

Kreisliga B1: Vor dem Anstoß räumen Spieler und Helfer beiderseits den Schnee weg

 

(03.04.2022) SV Bad Camberg – SC Dombach 3:1 (1:0)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Der  letzte Lokalkampf stand unter einem besonderen Stern. Nicht nur, dass beide Vereine in der kommenden Saison 2022/23 – wie bereits bei den Reserven praktiziert – auch mit den ersten Mannschaften eine Spielgemeinschaft bilden, wurde auch der neue Kunstrasenplatz für den Spielbetrieb freigegeben. Gemeinsam nahmen die Stadtverordnetenvorsteherin Andrea Reusch-Demel (CDU) und die  Ortsvorsteherin der Kernstadt,  Susanne Wenz-Erk (SPD),  den Anstoß vor. Zudem überreichte Dombachs Vorsitzender Jens Munsch einen Lederball und Vereinswimpel an den SVC-Vorsitzenden Herbert Falkenbach, der die Begrüßungsworte gesprochen hatte. Doch bevor überhaupt der Ball auf dem Areal rollen konnte, musste der neue Kunstrasenplatz mit Muskelkraft erst noch von der dicken Schneedecke befreit werden. Diese Arbeit wurde gemeinsam von mehreren Spielern und Helfern beider Vereine in Angriff genommen, die somit ihren Gemeinschaftsgeist bereits nachhaltig unter Beweis stellten.

Auf dem grünen Teppich feuerte dann Dombachs Benjamin Reichart nach drei Minuten den ersten Torschuss ab. Doch in der Folge konnte sich die Heimelf immer besser in Szene setzen. Auffallend im Angriff war vor allem Ayuub M. Ibraahim auf der linken Seite, der auch in der 16. Minute einen Freistoß knapp über das Gehäuse von SC-Hüter Eric Dörfl setzte. Besser machte es dann Adrian Lenhart, der vier Zeigerumdrehungen später mit seinem platzierten Schuss in den Winkel den ersten Treffer auf dem neuem Geläuf erzielte und somit in die SVC-Annalen eingehen wird. Binnen weniger Minuten (27., 28., 30.) hätte der bereits erwähnte Ayuub M. Ibraahim den Vorsprung ausbauen können, doch hintereinander verfehlte die Nummer 11 das Ziel. Die Nachbarn waren in dieser Phase in die Defensive gedrängt. Ein Ausrufezeichen setzte erst wieder Kapitän Jens Munsch mit einem raffiniert getretenen Freistoß, den Jakob Krones aber entschärfen und zur Ecke lenken konnte. Auf Vorlage von Kai Simon knallte dann der emsige „Youngster“ Benjamin Reichart das runde Etwas über den Querbalken (40.). Die letzten Möglichkeiten vor der Pause hatten wieder die Gastgeber durch Ayuub M. Ibraahim und Christopher Thuy, doch beide setzten die Kugel neben das Gehäuse.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war der Nachbar, für den der mit einem Zweitspielrecht ausgestattete Benedikt Günster aus München (spielt beim FC Perlach) angereist war, besser aus der  Kabine gekommen. Erst zielte André Breidenbach vorbei (58.), doch danach setzte Jens Munsch - nach einem Eckstoß von Florian Graßmann - das Objekt der Begierde mit Schmackes in die Maschen  1:1 (59.). Die Freude über den Ausgleich währte freilich nur 100 Sekunden, weil der agile Adrian Lenhart die Hausherren erneut in Front schoss (61.). Der Tausendsassa war auch der Schütze zum 3:1, als dieser einen Abpraller - Keeper Eric Dörfl hatte zuvor glänzend pariert -  das Leder  mit Effet ins Netz beförderte. In der Folgezeit kontrollierte die Heimelf um den Abwehrchef Tafarie M. Crooks das Match – auch mit Vorteilen im Zusammenspiel. Die Besucher, kämpferisch stark, steckten zwar nicht auf,  kamen durch Daniel Holzhäuser und Florian Graßmann noch zu Möglichkeiten wie „Oldie“ Mirko Schmidt auf der anderen Seite, der sich „durchgetankt“ hatte, den Ball aber knapp neben den Pfosten setzte. Zu diesem Zeitpunkt war Magnus Scherf (BC, 85.) wegen einer Zeitstrafe schon nicht mehr auf dem Platz.

Nach dem Abpfiff der fairen Begegnung saßen die Akteure noch lange im SVC-Klubhaus zusammen, um die künftige Zusammenarbeit hochleben zu lassen. Mittendrin wurde der FSG-Vertrag, wirksam ab 1. Juli,  von den Verantwortlichen beider Klubs unterzeichnet.

SV Bad Camberg: Krones, Scherf, Ja. Wehrmann, Heinze, Crooks, M. Schneidere, Thuy, Lenhart, Maurer, M. Schmidt, A.M. Ibraahim (Millbrodt, Serceli)

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, Kloft, B. Günster, Weinandy, Lindt, Reichart, Graßmann, Holzhäuser, Munsch, Breidenbach (K. Simon, Goldberg, Urban)

Tore: 1:0 Adrian Lenhart (20.), 1:1 Jens Munsch (59.), 2:1 Adrian Lenhart (61.), 3:1 Adrian Lenhart (76.).

Schiedsrichter: Stefan Peter Sachse (Wiesbaden-Naurod) - Zuschauer: 110.

 

FSG Runkel holt beim 2:1-Sieg in Dombach drei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt

Kreisliga B1: Nach böser Schulterverletzung muss Tim Zengeler lange Zeit pausieren

 

(27.03.2022) SC Dombach – FSG Runkel  1:2 (1:2)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

"Das 0:1, aber auch das 1:2 wurden aus Abseitspositionen erzielt", gab Schiedsrichter Majer (Kronberg) nach dem Abpfiff zu und sprach so von einem gerechten Ausgleich. In einer überwiegend niveaulosen Partie stellte der spielfreudigere Gast das bessere Team und gewann am Ende auch verdient. Nach dem torlosen 0:0 im Hinspiel gelang somit der Lahnelf ein im Abstiegskampf wichtiger Dreier.

Schlimmer als die knappe Niederlage dürfte für den Hausherrn die böse Schulterverletzung von Tim Zengeler zu verkraften sein, die sich der Abwehrrecke nach  einem Zweikampfduell  mit Elias Hassner zugezogen hatte (37.). Ein bei dieser Szene von ihm erzieltes Goal wurde vom  Referee wieder annulliert. Nach der Diagnose im Idsteiner Krankenhaus dürfte für den Co-Trainer Tim Zengeler die Saison leider vorzeitig beendet sein. Verletzt hatte sich zuvor auch Außenverteidiger Lukas Dörfl, der ebenfalls ausgetauscht werden musste.  Zu diesem Zeitpunkt waren schon alle Tore gefallen. Binnen drei Minuten hatten die Angereisten bereits zwei Treffer vorgelegt (12., 15.), beide erzielt von  Qualid Elmaslouhi. Beim 0:2 profitierte der schnelle Angreifer von einem Fehler des Ersatzhüters Oliver Paunescu (sowohl Eric Dörfl als auch Klaus Fuhrmeister standen nicht zur Verfügung),  als der Coach nach einem Einwurf von Lukas Dörfl den Ball nicht unter Kontrolle bringen konnte und der Schütze den Lapsus eiskalt ausnutzte. Wenig später musste Qualid Elmaslouhi ohne Fremdeinwirkung („bin einfach umgeknickt“) ebenfalls den Rasen verlassen, konnte nach 67 Minuten aber wieder zurückkehren. Beim 1:2-Anschlusstreffer durch Kapitän Jens Munsch hatte Kai Simon gute  Vorarbeit geleistet. Die Möglichkeit zum 2:2-Ausgleich unmittelbar vor der Halbzeit hatte  – wieder nach Vorlage von Kai Simon – Jens Munsch, doch ein Abwehrbein blockte die Lederkugel.

Nach Wiederbeginn ermahnte der lauffreudige, selten eng genommene FSG-Spielführer Maximilian Hilka seine Mitstreiter, nicht nachzulassen.  Freilich hatte zuvor  noch der eingewechselte Julian Hofmann in aussichtsreicher Position über das Viereck geballert (55.), danach klärte Jannis Goldberg (D, 58.) vor der Linie. Mit Fußabwehr rettete schließlich Schlussmann Oliver Paunescu vor Elias Hassner (60.). Frank Kummer (72.) hätte per Freistoß endgültig alles klar machen können, traf aber nur die Latte. Im Endspurt wechselte der engagierte  SC-Abwehrspieler Christopher Kloft in den Angriff, doch er scheiterte erst an der Latte (83.), dann lenkte FSG-Tormann Assad Karamat seinen strammen Schuss an den Pfosten (89.). Einen Eckball in der allerletzten Minute ließ der Referee zum Ärger der Heimelf, die sich im Finish noch einmal aufbäumte,  nicht mehr ausführen. 

SC Dombach: Paunescu, Weinandy,  Kloft, T. Zengeler, L. Dörfl, Reichart, Graßmann, Lindt, Breidenbach, Munsch, K. Simon (Gabel, J. Goldberg, Ph. Kundermann)

FSG Runkel: Karamat, Haub, Schlosser, Hochsattler, Rashid, Bunsin, Hoxha, Elmaslouhi, Scholz, Karaoglan, Hilka (Hassner, Niess, Hofmann, Kummer)

Tore: 0:1 Qualid Elmaslouhi (12.), 0:2 Qualid Elmaslouhi (15.), 1:2 Jens Munsch (30.).

Schiedsrichter: Karl-Heinz Majer (Kronberg) - Zuschauer: 35.

 

 

SC Dombach gibt die Punkte kampflos ab

Aus Personalmangel  kann das Paunescu-Team nicht beim TuS Löhnberg angetreten

 

(20.03.2022) TuS Löhnberg – SC Dombach kampfl. f. L.

(gri). – Verletzte, Schichtarbeiter, Urlauber, Sperre und am Ende noch corona-bedingte Ausfälle zwangen die Verantwortlichen des SC Dombach, das Punktspiel beim TuS Löhnberg abzusagen. Das Spiel wird nicht neu angesetzt, sondern geht kampflos an die Oberlahn-Elf    (3 Punkte, 3:0 Tore).

 

Favorit FSV Würges liegt beim SC Dombach

zweimal in Rückstand – am Ende heißt es 2:2

Florian Graßmann und Jens Munsch treffen; Daniel Holzhäuser sieht rote Karte

 

(13.03.2022) SC Dombach – FSV Würges 2:2 (0:0)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Das Derby endete per Saldo mit einer leistungsgerechten Punkteteilung. Die Gäste, die im Hinspiel noch mit 6:0 klar dominiert hatten, waren gewiss mit dem Anspruch angereist, den Erfolg in ähnlicher Weise zu wiederholen. Der Hausherr – gegenüber der Vorwoche auf einigen Positionen verändert – zeigte aber keine große Scheu vor dem Favoriten. Die ersten 45 Minuten gab es auch keine nennenswerten Höhepunkte vor beiden Toren. Denn weder Eric Dörfl hier, noch Rene Weller dort mussten ernsthaft eingreifen, da sich das Spielgeschehen überwiegend zwischen den Strafräumen abspielte. Das lässt sich auch daran ablesen, dass die Heimelf in dieser Spielphase keinen, der FSV nur einen Eckball zugesprochen bekam. Auf Flanke von rechts zielte einmal Kadir Dazdarevic (W, 4.) dicht am Kasten vorbei, während sein Kollege Granit Loshaj (17.) von der Seitenlinie aus den Ball leicht über das Gehäuse setzte. Fünf Minuten später hatte sich auf der Gegenseite Yannik Lindt auf der linken Seite durchgetankt, doch seine gut getimte Hereingabe konnte von Kapitän Jens Munsch in der Mitte nicht verwertet werden. Kurz darauf musste SC-Schlußmann Eric Dörfl nur nach einem Freistoß von Haris Kajevic (24.) auf der Hut sein. Die Besucher erhöhten danach den Druck, hatten auch verstärkt spielerische Akzente setzen können, mitunter freilich begünstigt durch leichtfertige Ballverluste des Gegners, doch so richtig gefährlich wurde selten in die Box vorgedrungen.

Im zweiten Akt drängte die Sercan-Cinar-Truppe aber von Beginn an auf die Entscheidung, doch die Führung fiel auf der anderen Seite dank Florian Graßmann (61), der im „Gewühl“ entschlossen vollstreckte.  Doch schon sechs Minuten später konnte Erkut Kiraz zum 1:1 ausgleichen. Beide Treffer fielen übrigens während einer zehnminütigen Zeitstrafe, die Daniel Holzhäuser (D) und Granit Loshaj (W) zeitgleich absitzen mussten. Als SC-Spielführer Jens Munsch nach 74 Minuten nach einem Alleingang seine Farben mit 2:1 erneut in Führung schoss, keimte im SC-Lager wieder Hoffnung auf, am Ende einen Dreier landen zu können. Die endgültige Entscheidung hatte dabei der auf der rechten Seite durchbrechende  Yannik Lindt – von Jens Munsch glänzend eingesetzt – auf dem Schlappen, doch sein Flachschuss flog längs am Kasten vorbei  ins Toraus (82.). Kurz darauf musste vis à vis SC-Torwart Eric Dörfl verletzungsbedingt behandelt werden. Nach mehrminütiger Unterbrechung überlistete Razvan A. Nistor den Keeper mit einem gekonnten Heber aus kurzer Distanz  zum 2:2-Gleichstand. Der FSV wollte nun noch den Sieg, machte Druck, doch die Abwehr um Lukas Dörfl, Christopher Kloft, Tim Zengeler und Kristoffer Weinandy ließ nichts mehr anbrennen.

Nach einem taktischen Foul sah übrigens Daniel Holzhäuser (D), der eine starke Leistung geboten hatte,  in der Nachspielzeit noch den roten Karton und wird seiner Mannschaft erst einmal fehlen.

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, Kloft, T. Zengeler, Weinandy, Graßmann, Holzhäuser, K. Simon, Lindt, Munsch, Breidenbach (K. Fuhrmeister, Goldberg)

FSV Würges: Weller, Kajevic, Nistor, Kneipper, E. Loshaj, O. Asküt, Kiraz, Dazdarevic, G. Loshaj, Budaktekin, Maarouf (Kapic, Wemersbach, Jamail)

Tore: 1:0 Florian Graßmann (61.), 1:1 Erkut Kiraz (67.), 2:1 Jens Munsch (74.), 2:2 Razvan A. Nistor (83.)

Schiedsrichter: Werner Bars (Weilburg)Zuschauer: 45.

 

Nach Wiederbeginn brechen alle Dämme:

SV Wilsenroth siegt am Ende klar mit 9:1

Kreisliga B1: Stark ersatzgeschwächter SC Dombach liegt zur Pause nur 1:2 zurück

 

(13.03.2022) SV Wilsenroth – SC Dombach 9:1 (2:1)

 

(gri).- Nahezu dreieinhalb Monate hatte der Gast kein Spiel mehr absolviert; auch der Trainingsbeginn war erst kürzlich. Während man das Hinspiel in Dombach knapp mit 2:1 Toren für sich entscheiden konnte, mussten die Taunuself am Ende eine deftige 1:9-Niederlage einstecken. Die Reise in den Westerwald stand für die Besucher von Beginn an unter keinem guten Stern, weil einfach zu viele Stammkräfte ersetzt werden mussten. Zwischen die Pfosten ging Coach Oliver Paunescu, weil Stammhüter Eric Dörfl beruflich fehlte. Ersatzkeeper Klaus Fuhrmeister musste wegen weiterer Ausfälle notgedrungen im Feld eingesetzt werden. Denn neben den Langzeitverletzten Patrick Dörfl, Sebastian Urban und Maximilian Cechol fehlten außerdem Daniel Holzhäuser und kurzfristig auch noch Christopher Kloft.  So kamen neben Trainer Oliver Paunescu mit Kai Simon und Kristoffer Weinandy zwei weitere „Oldies“ zum vollen Einsatz, die bereits die 40er Marke deutlich überschritten haben.  

Den SVW-Führungstreffer, schon in der ersten Minute durch Tobias Kundermann erzielt, konnte Yannik Lindt nach einer knappen halben Stunde noch zum 1:1 ausgleichen. Doch unmittelbar vor der Halbzeit zogen die Gastgeber durch den gleichen Akteur wiederum in Front. Als Niklas Weber gleich nach Wiederbeginn auf 3:1 erhöhte, war der Bann bei der Zabel-Truppe endgültig gebrochen. In der Folge schraubten in der nun einseitigen Partie die Hausherren gegen die konditionell nachlassenden Angereisten das Ergebnis zum 9:1-Endstand in die Höhe. Der tapfer kämpfende SC Dombach setzte sich aber so zur Wehr, dass ein zweistelliges Resultat verhindert werden konnte.

SV Wilsenroth: Richter, von Münster, Hörter, Kettler, Steffen Türk, Weber, T. Kundermann, Stefan Türk, Schmickling, Hartmann, Labuckas (Kawalek, Jung)

SC Dombach: Paunescu, L. Dörfl, T. Zengeler, Breidenbach, Reichart, Graßmann, Lindt, Weinandy, K. Fuhrmeister, Munsch, K. Simon (Cirotto, Neuberger).

Tore: 1:0 Tobias Kundermann (1.), 1:1 Yannik Lindt (29.), 2:1 Tobias Kundermann (45.), 3:1 Niklas Weber (46.), 4:1 Roger Kettler (57.), 5:1 Steffen Türk (64.), 6:1 Raphael von Münster (73.), 7:1 Tobias Kundermann (78.), 8:1 Stefan Türk (80.), 9:1 Stefan Türk (81.)

Schiedsrichter: Gerhard Lurz

SC Dombach liegt im Derby mit 5:1 vorne, ehe

die RSV-Reserve gegen Ende auf 3:5 verkürzt

 

Kreisliga B1: SC-Tore dank Urban, Holzhäuser, Breidenbach, L. Dörfl und Munsch

 

 

 

(28.11.2021) SC Dombach – RSV Würges 2  5:3 (1:0)

 

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Nach dem 1:1-Unentschieden im Hinspiel behielten die Gastgeber beim Rückrundenauftakt mit 5:3 Toren gegen den Nachbarn die Oberhand. In der ausgeglichen verlaufenen ersten Hälfte musste ein von RSV-Schlussmann Benjamin Borsch an Sebastian Urban verwirkter Foulelfmeter zur 1:0-Führung herhalten (22.). Die beste Chance für die Einheimischen ließ bis zu diesem Zeitpunkt der gerade neu gewählte Vorsitzende und Mannschaftskapitän Jens Munsch aus, als er freistehend vergab (13.). Erstmals geprüft wurde  auf der anderen Seite SC-Keeper Eric Dörfl, der einen Schuss von Sven Blümel entschärfte  (17.). Praktisch im Gegenzug  hatte Andrè Breidenbach eine gute Chance ausgelassen: Benjamin Borsch konnte den Ball zur Ecke lenken, besaß aber beim kurz darauf folgenden Strafstoß von Sebastian Urban keine Abwehrmöglichkeit. Nur fünf Minuten nach der heimischen Führung schoss RSV-„Oldie“ Heiko Brands die Lederkugel freistehend in die Arme von Eric Dörfl -  das hätte eigentlich der Ausgleich sein müssen! Bis zur Halbzeit gab es noch zwei Möglichkeiten zu notieren. Einmal zielte Silas Diehl (W, 34.) nach einem  Flankenlauf längs am Kasten vorbei, während auf der anderen Seite Jens Munsch - ebenfalls freistehend - eine Vorlage von Kai Simon nicht verwerten konnte (45.).

Zu Wiederbeginn legten die Gastgeber, die den lange verletzten Yannik Lindt und den mit einem Zweitspielrecht ausgestatteten Benedikt Günster (spielt beim FC Perlach) wieder einmal zum Einsatz brachten, mächtig los. Der laufstarke Daniel Holzhäuser erhöhte mit  einen knapp 30-m-Weitschuss auf 2:0 (47.), dann verwertete der mitgelaufene Andrè Breidenbach eine Musterflanke von Yannik Lindt auf 3:0 (53.). Nur zwei Minuten später kam der Gast dank Heiko Brands auf 1:3 heran, doch der in die Offensive gewechselte Lukas Dörfl antwortete mit seinem ersten, dazu schön erzielten Saisontor nur wenig später auf 4:1  (59.). Auf der anderen Seite ließ Muhammet Kqiku (62.) eine gute Gelegenheit liegen. Mit dem 5:1 durch Jens Munsch, dem nach monatelanger Verletzungspause das erste Saisontor gelang, schien die Partie gelaufen (73.). Auf glänzende Vorarbeit von Lukas Dörfl brauchte der Kapitän das Spielgerät  freilich nur noch über die Linie zu schieben. Doch die Gruppenliga-Reserve gab auch nach diesem Gegentor  nicht auf. Als bei einigen Einheimischen die Kräfte und Konzentration nachließen, kam die Elf um Kapitän Christian Feuerbach in den letzten Minuten noch auf 3:5 heran.

Interessant übrigens, dass beim RSV mit dem in Eisenbach wohnhaften Tobias Glasner (36 Jahre) ein waschechter  „Dombacher Bub“ stand, der nie für den SCD gespielt,  geschweige denn auf dem früheren Hart- und heutigen Rasenplatz aufgelaufen war. Eingewechselt wurde beim Verlierer noch Finn Witte, der früher lange in der SC-Jugend spielte und immer noch Vereinsmitglied ist. Andererseits wohnen die Dombacher Torschützen Daniel Holzhäuser und Andrè Breidenbach beide in Würges, zudem ist der reaktivierte Kai Simon ein gebürtiger Werjeser.

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, T. Zengeler, Kloft, K. Fuhrmeister, Graßmann, Holzhäuser, Munsch, K. Simon, Urban, Breidenbach (B. Günster, Lindt, Nitzsche)

 

RSV Würges 2: Borsch, Potthoff, T. Glasner,  Chr. Feuerbach, S. Diehl, Zwiener, Blümel, H. Brands, B. Feuerbach, M. Kqiku, Klippel (Witte, M. Schweikart, M. Endres)

 

Tore: 1:0 Sebastian Urban (22., Foulelfmeter), 2:0 Daniel Holzhäuser (47.),

3:0 Andrè Breidenbach (47.), 3:1 Heiko Brands (53.), 4:1 Lukas Dörfl (59.),

5:1 Jens Munsch (73.), 5:2 Lars Klippel (81.), 5:3 Heiko Brands (89.).

 

Schiedsrichter: Hubert Engelhardt (Beselich-Obertiefenbach) - Zuschauer: 55.

 

 

 

Im „Duell der Namensvetter“ behält Ennerich

 

gegen Dombach am Ende mit 3:1 die Oberhand

 

Kreisliga B1: Christian Uhrig vergibt Foulelfmeter; Bestnote für Daniel Holzhäuser

 

(21.11.2021) SC Ennerich – SC Dombach 3:1 (2:1)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Zum Vorrundenkehraus siegten die Platzherren gegen den Namensvetter aus Dombach am Ende mit 3:1 Toren. Die Gelbhemden verbesserten sich im „Duell der Tabellennachbarn“ auf Platz sieben (24 Punkte), während die Besucher auf den elften Rang (20 Zähler) abrutschten. Bevor die Gastgeber auf dem schwer bespielbaren Geläuf in Front zogen, hätte es auch 0:1 oder 0:2 (Andrè Breidenbach, Sebastian Urban)  stehen können. Die Führung für Ennerich gelang Tobias Barfuß, der mit einem Flachschuss – nach vorangegangener Kombination - SCD-Schlussmann Eric Dörfl überlistete. Gespielt war eine knappe Viertelstunde. Beim 1:1 (24.) durch Sebastian Urban, der ansonsten eng beschattet wurde, konnte sich der Kapitän nach einer weiten Vorlage in den Lauf (Abseits beim Anspiel?) seinen Bewachern entziehen. Doch die Freude über den Ausgleich währte gerade einmal 60 Sekunden, denn Stefan Ziegler brachte seine Farben postwendend erneut in Front. Steffen Schäfer  hätte schon vor der Pause eine Vorentscheidung erzwingen können, als dieser mit seinem Schuss freistehend aus kurzer Distanz am reaktionsschnellen SCD-Hüter Eric Dörfl scheiterte (36.). Ansonsten standen die Abwehrreihen hüben wie drüben gut. Der SC Ennerich wandte auch im zweiten Akt das bessere Rezept bei diesen  schwierigen Platzverhältnissen an, in dem die Marcel-Stein-Truppe meist mit weiten Bällen den Weg in die Spitze suchte, wo Tobias Barfuß, Luke Schäfer oder Stefan Ziegler auf Verwertbares lauerten. Der Gegner hingegen benötigte mitunter zu viel Zeit, um in die gefährliche Zone zu kommen. Die Stürmer wurden  entweder zuvor von der Defensivabteilung ausgebremst, der finale Pass kam nicht an oder die Angreifer tappten wiederholt  in die Abseitsfalle. Dennoch: Dombach steckte nicht auf, vor allem dank Antreiber Daniel Holzhäuser, der überall zu finden war und so die Bestnote verdiente.  Auch die Defensive um Christopher Kloft, Lukas Dörfl, Tim Zengeler und Klaus Fuhrmeister brachte sich im Spiel nach vorne nun verstärkt ein. In der 63. Minute hatte Tim Zengeler mit einem raffiniert getretenen Freistoß das 2:2 auf dem Fuß, doch SCE-Keeper Luca Glaab lenkte den Ball mit Bravour aus dem Winkel zur Ecke. Praktisch im Gegenzug zielte Kapitän Pascal Oberländer am Gehäuse vorbei. Nach 77 Minuten wechselte bei den Angereisten Christopher Kloft (tauschte mit Mittelfeldmann Patrick Gabel)  in die Offensive, um noch eine Wende herbeizuführen. Aber es kam anders: Dennis Miniker, erst zwei Minuten zuvor hereingekommen, ließ die Platzherren jubeln – 3:1 (80.). Noch einmal keimte bei den Besuchern Hoffnung auf, doch Christian Uhrig schoss einen von Tormann Luca Glaab an Sebastian Urban verwirkten Foulelfmeter über den Kasten (85.). Aus und vorbei – der kompakt und effizient aufgetretene SC Ennerich hatte den Dreier endgültig im Sack!

 

SC Ennerich: Glaab, Scaffidi, Stein, Holzschuh, T. Barfuß, Oberländer, Schlieckriede,

St. Schäfer, Rassfeld, Wehrmann, Ziegler (Dietrich, Miniker, L. Schäfer)

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, T. Zengeler, Kloft, Fuhrmeister, Uhrig, Gabel, Holzhäuser,

K. Simon, Urban, Breidenbach (Ph. Kundermann)

 

Tore: 1:0 Tobias Barfuß (14.), 1:1 Sebastian Urban (24.), 2:1 Stefan Ziegler (25.),

3:1 Dennis Miniker (80.).

 

Schiedsrichter: Hermann Fank (Mainz-Kastel) - Zuschauer: 20.

 

 

Überlegener SV Wilsenroth unterliegt dem

 

kampfstarken SC Dombach mit 1:2-Toren

 

Kreisliga B1: Breidenbach und Uhrig die gefeierten Schützen; Florian Simon verletzt

 

(14.11.2021) SC Dombach – SV Wilsenroth 2:1 (1:1)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Die favorisierten Westerwälder hatten schon im ersten Abschnitt gegen die personell wieder arg gebeutelteten Gastgeber Feldvorteile und auch ein Chancenplus.  Nach einer Viertelstunde vergab zum Beispiel Jan Niklas Jung freistehend. In Führung ging jedoch der in den letzten drei Partien torlos gebliebene Hausherr. Christopher Kloft, der wieder viel rackerte,  traf mit einem Distanzschuss nur die Unterkante der Latte, den Abpraller schob Andrè Breidenbach dann aus kurzer Distanz über die Linie. Mit um den Ball bemüht war auch seine Mitspieler Florian Graßmann, der sich bei dieser Aktion  verletzte und zur Halbzeit auswechseln ließ. Die Besucher reklamierten übrigens vergeblich eine Abseitsstellung (?). In der 33. Minute wurde der am Boden liegende SVW-Kapitän Steffen Türk von Christian Uhrig unsanft in der Magengegend getroffen,  konnte aber nach der Behandlung zum Glück weiterspielen. Kurz darauf bekamen die Angereisten einen Freistoß zugesprochen. Der famose SC-Hüter Florian Simon konnte in dieser Situation den stramm geschossenen Schuss nur abwehren – und Tobias Kundermann bedankte sich artig mit dem 1:1 (37.). Als „Tausendsassa“ Christopher Kloft beim Abwehrversuch den Ball einmal nicht getroffen hatte war Tobias Kundermann auf und davon, zielte aber am Kasten vorbei (43.).

Nach Wiederbeginn wechselte der SVW Corrado Pizzio ein, der das Angriffsspiel noch stärker belebte. Die Hartmann/Zabel-Truppe drängte mit schnellen Attacken auf die Entscheidung, doch die erneute Führung fiel auf der anderen Seite. Jens Munsch, der  nach seiner langen Verletzungspause erstmals wieder auf dem Platz stand, servierte das Leder punktgenau zu „Oldie“ Christian Uhrig, der - für Christopher Richter unerreichbar - das Objekt der Begierde flach im langen Eck unterbrachte. Apropos Christian Uhrig: Der 38-Jährige hatte die Fußballstiefel nach einer schweren Verletzung schon vor Jahren  an den Nagel gehängt, schnürte aber aufgrund der Personalnot ebenso wie Kai Simon (noch 44) oder Trainer Oliver Paunescu (44)  wieder die Fußballstiefel. Die im Durchschnitt also deutlich älteren Gastgeber verteidigten nun mit enormem Engagement den knappen Vorsprung Minute um Minute. Wilsenroth, zeitweise bis zur Mittellinie aufgerückt, stürmte mit Mann und Maus, nutzte die ganze Breite des Rasenplatzes, erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten,  so auch nach einigen Eckbällen und Freistößen. Selbst Defensivmann Simon Hörter schaltete sich vorne mit ein, zielte aber beispielsweise freistehend vorbei (72.). Die arg beschäftigte SC-Deckung wankte mitunter, fiel aber nicht. Alle Akteure kämpften bis zum Umfallen, mussten dabei verloren gegangene Bälle mit großem Einsatz wieder erobern, um diese mitunter erneut zu verlieren. Als der bärenstarke SC-Ersatztorsteher Florian Simon, der seine Mitspieler stets hörbar anfeuerte und dirigierte, in der 85. Minute bei einer Abwehraktion von einem gegnerischen Stürmer im Kampf um den Ball am Knie (tiefe Fleischwunde durch Fußballstollen!)  getroffen wurde,  musste der „Zerberus“  fast zehn Minuten lang behandelt und danach ins Krankenhaus eingeliefert werden. Gute Besserung! Auch der zuvor im Feld eingesetzte „gelernte“ Keeper Klaus Fuhrmeister ließ in der Nachspielzeit im Kasten  nichts mehr anbrennen. Die letzte große Möglichkeit der Partie hatte Dombachs  Jens Munsch auf dem Fuß, als dieser allein auf Christopher Richter zustürmte, aber am aus seinem Gehäuse herauseilenden Schlussmann scheiterte. Nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Rudolf Richter, mit dem die Besucher öfters  haderten,  rissen die Einheimischen erschöpft aber überglücklich die Arme hoch.

 

SC Dombach: F. Simon, K. Fuhrmeister, T. Zengeler, Kloft, Cechol, Graßmann, Holzhäuser, Uhrig, K. Simon, Munsch, Breidenbach (Paunescu, Cirotto, Ph. Kundermann)

 

SV Wilsenroth: Richter, von Münster, Hörter, Kettler, Steffen Türk, Weber, T. Kundermann, Stefan Türk, Schmicking, Hartmann, Jung (Pizzio, Labuckas)

 

Tore: 1:0 Andrè Breidenbach (23.), 1:1 Tobias Kundermann (37.), 2:1 Christian Uhrig (58.)

 

Schiedsrichter: Rudolf Richter (Weilmünster-Wolfenhausen) - Zuschauer: 40.

 

 

 

 

 

 

 

6:0 - Derbysieg:  Der FSV Würges wird

 

seiner Favoritenstellung vollauf gerecht

 

Kreisliga B1: Nach der klaren Niederlage rutscht der SC Dombach auf Platz 11 ab

 

(07.11.2021) FSV Würges – SC Dombach 6:0 (2:0) 

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Länger als eine halbe Stunde konnten die  ersatzgeschwächten Nachbarn im Feldspiel die Partie noch offen gestalten. In der 13. Minute setzte Endrit Loshaj für den FSV ein erstes Ausrufezeichen, doch sein Schuss von halbrechts landete am Querbalken. Den Abpraller entschärfte schließlich SC-Keeper Eric Dörfl zur Ecke. Kapitän Endrit Loshaj war es aber vorbehalten, doch den Führungstreffer zu erzielen. Nach einem regelwidrigen Einwurf (passierte in der Folge noch mehrfach) landete die Lederkugel am Ende bei der Nummer 10, der aus dem Getümmel heraus den Ball, der von der Unterkante der Latte hinter die Linie sprang,  unterbringen konnte (34.).  Wenig später erhöhte Serhan Uzun auf 2:0 (37.).  Ein abgefälschter Weitschuss von Christopher Kloft, einer der Besten im SC-Team, flog nur knapp am von Rene Weller gehüteten FSV-Kasten vorbei. Gleich nach Wiederbeginn versenkte Morad El Wardi – nach einem langen Diagonalpass von links nach rechts – das Spielgerät mit Effet zur 3:0-Führung. Dieses Tor beflügelte die Gastgeber weiter, bei denen ihre spielerischen und technischen Vorteile immer mehr sichtbar wurden. Alle Akteure waren in Bewegung und oft einen Tick schneller am Ball. Weitere gute Chancen wurden kreiert. So tauchte  Defensivmann Oliver Zoth im Anschluss an einen  weiten Einwurf  blitzschnell hinter der dicht gestaffelten  Abwehrkette auf, zog dann „volle Pulle“ ab und gab so Eric Dörfl das Nachsehen – 4:0 (57.). Die geschockten Besucher gaben dennoch nicht auf, hielten weiter dagegen, mussten aber die zunehmende Überlegenheit der Cinar-Truppe anerkennen. Nach einer Stunde zielte Haris Kajevic per Freistoßtor an der Mauer vorbei ins linke untere Eck, unerreichbar für Eric Dörfl, dem vermutlich die Sicht versperrt war (50.). Kaum von der Bank gekommen (62.), machte Kadir Dazdarevic zur Freude seiner Mitspieler und Fans das halbe Dutzend voll (70.).  Gegen Ende  konnte sich der Gast, weiter um den Ehrentreffer bemüht, vor allem durch Sebastian Urban gut in Szene setzen. In der 83. Minute war der  – nach Einwechslung von Trainer Oliver Paunescu - in die Mitte gewechselte Angreifer schon auf und davon, wurde aber kurz vor dem Abschluss gleich von drei Abwehrleuten vereint gestoppt. Andererseits hatten zuvor Endrit Loshaj (75., Freistoß verfehlte knapp das Viereck) und  Morad El Wardi  (85.) Pech, dass die Lederkugel nur die Latte touchierte.  Fazit: Die favorisierte Heimmannschaft errang einen am Ende auch in dieser Höhe hochverdienten Derbysieg gegen einen Partner, der sich in der fairen und vom Referee gut geleiteten Partie  (nur Endrit Loshaj/FSV sah Gelb, 61.) als anständiger Verlierer erwies.

 

FSV Würges: Weller, Apoleski, Kajevic, Kapic, Zoth, Uzun, Jamali, El Wardi, E. Loshaj, Kiraz, G. Loshaj (Wilke, Dazdarevic, Budaktekin)

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, Kloft, T. Zengeler, Ph. Kundermann, Graßmann, Gabel, Holzhäuser, Urban, Cirotto, Breidenbach (Paunescu, Nitzsche).

 

Tore: 1:0 Endrit Loshaj (34.), 2:0 Serhan Uzun (37.), 3:0 Morad El Wardi (47.),

4:0 Oliver Zoth (57.), 5:0 Haris Kajevic (60., Freistoß), 6:0 Kadir Dazdarevic (70. Kopfball).

 

Schiedsrichter: Walter Radermacher (Hochheim) - Zuschauer: 70.

 

 

 

 

Löhnbergs Viktor Pflaum schnürt Dreierpack

 

beim 4:0-Sieg gegen eine geschwächte Heimelf

 

Kreisliga B1: Nach dem 0:0 in Runkel geht der SC Dombach im Angriff wieder leer aus   

 

Quelle: Nassauische Neue Presse

 

(31.10.2021) SC Dombach – TuS Löhnberg 0:4 (0:2)

Der personell stark gebeutelte SC aus Dombach fand gut ins Spiel und hatte in der Anfangsphase genügend Zugriff auf Ball und Gegner. Nach gut einer halben Stunde zogen die Löhnberger an, und es entwickelte sich eine „One-Men-Show“ von Viktor Pflaum, der einen Dreierpack schnürte. In der Schlussphase hätten die Grün-Weißen per Elfmeter erhöhen können, doch D. Menger scheiterte an SC-Keeper E. Dörfl (79.). „Man muss anerkennen, dass Löhnberg als verdienter Sieger vom Platz geht“, so der SCD-Spielausschussvorsitzende Sebastian Diehl. –

 

Tore: 0:1 (36.), 0:2 (44.), 0:3 (67.) alle Viktor Pflaum, 0:4 Philipp Cornelius (84.).

 

Mannschaftsaufgebote lt. dfbnet:

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, B. Günster, Cechol, Ph. Kundermann, T. Zengeler, Holzhäuser, Graßmann, Paunescu, Urban, K. Simon (Cirotto, Kloft, Breidenbach, Diehl, Gabel)

 

TuS Löhnberg: B. Menger, A. Pflaum, Kolodziejczyk, Engeter, Gutjahr, Aaboun, V. Pflaum, Iinica, D. Menger, Pütz, Scarlatescu (Weissmüller, Dick, Ucar, Ph. Cornelius)

 

Schiedsrichter: Hasbican Birdal (Frankfurt/Main)

 

 

 

Dombachs Torsteher Eric Dörfl bringt die

 

FSG-Offensive beim 0:0 zur Verzweiflung

 

Kreisliga B1: Runkel ist viel stärker, als der Blick auf die Tabelle vermuten lässt

 

(24.10.2021) FSG Runkel – SC Dombach 0:0

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Die vom Tabellenbild her favorisierten Besucher hatten einen schlechten Tag erwischt, fanden  zu keinem Zeitpunkt  wirklich Zugriff auf das Spiel.  SC-Trainer Oliver Paunescu, der sich später noch selbst einwechselte,  hatte seine Spieler schon vor dem Anstoß gewarnt, dass die Partie kein Selbstläufer werden würde. Und er sollte Recht behalten. Die Anfangsphase war noch ein Abtasten beider Seiten ohne nennenswerte Torchancen. Den  ersten Warnschuss feuerte die Heimelf ab, als der Ball nur am Querbalken landete (21.). Diese vertane Chance ermunterte die Truppe von Frank Kummer, den Turbo anzuwerfen und alle Scheu abzulegen. Ein Ruck ging durch die ganze Mannschaft, die nun aggressiver zu Werke ging, dabei die ganze Breite des Platzes nutzte,  in die gefährliche Zone mit weiten Bällen operierte und so ihre wendigen Angreifer in gute  Positionen brachte.  Dombachs Defensivabteilung war nun gefordert, stand zunehmend unter Druck. Die Abwehr um Maximilian Cechol konnte sich zwar immer wieder erfolgreich befreien, doch in der Vorwärtsbewegung gingen -  bedingt durch unpräzise Zuspiele im Mittelfeld  oder zu kurze oder lange Vorlagen auf die Angreifer - Bälle oft schnell verloren. Sicher hatten die Mannen um den diesmal mit der Kapitänsbinde aufgelaufenen  Florian Graßmann wenig bedacht, das der Ball auf dem Kunstrasenfeld schneller wird als auf dem gewohnten Naturrasen und somit das Timing mitunter nicht stimmte. Dass die Hausherren zudem bei den Zweikämpfen oft bissiger waren, soll auch nicht unerwähnt bleiben. In der 35. Minute hatte Moussa Elmouni eine glasklare Chance auf dem Schlappen, scheiterte aber frei vor dem aus seinem Kasten herausgekommenen SC-Keeper Eric Dörfl, der auch in der Folge seine Farben mit guten Taten weiter im Spiel hielt, so auch bei einem satten Schuss von Adrian Schmidt (42.).  Die beste Gelegenheit für die Angereisten bis dahin  besaß kurz zuvor Sebastian Urban, der eine gute Vorlage von Daniel Holzhäuser  nicht verwerten konnte, weil die Nummer 10 in bester Schussposition über den von Finn Ohlemacher gehüteten Kasten zielte

Nach der Pause erhöhte die Kombination den Druck,  wollte die Entscheidung. Eric Dörfl wurde gleich nach einer Ecke (Verhältnis: 9:4) hart geprüft (48.); ebenso beispielsweise durch Shqiprim Hoxha (55.). In der 78. Minute läuteten besonders laut die Alarmglocken,  mussten doch Christopher Kloft und Eric Dörfl hintereinander in allerhöchster Not vor der Torlinie klären. Die Gäste steckten zwar zur keinem Zeitpunkt auf, bemühten sich auch nach Kräften, doch so manches blieb Stückwerk.  Dennoch wäre „Oldie“ Oliver Paunescu – nach der Halbzeit für Benjamin Reichart ins Spiel gekommen – mit seinem Kopfstoß  um ein Haar noch erfolgreich gewesen (83.). Doch das wäre des Guten zu viel gewesen. Mit dem wirklich hart erkämpften Remis durfte die Taunuself sehr zufrieden sein, während sich für die starke FSG (Goalgetter gesucht!)  die torlose Punkteteilung beim Abpfiff des aus der Wetterau (!) angereisten Schiedsrichters wie eine Niederlage angefühlt haben dürfte. Andererseits sollte der Gast seine Fahrt in die Lahnstadt an diesem sonnigen Sonntag ganz schnell ad acta legen.

 

FSG Runkel: Ohlemacher, Schlosser, Schäfer, Haub, A. Schmidt,  Schaffner, Ph. Niess, Bunsin, Subasi, Elmouni, Hoxha (N. Niess, Orazem)

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, Cechol, B. Günster,  Kloft, Graßmann, Holzhäuser, Reichart, Breidenbach, Urban, T. Zengeler (Paunescu, K. Simon)

 

Schiedsrichter: Wilfried Büttner (Wölfersheim) - Zuschauer: 20.

 

 

 

SV Bad Camberg schießt erstes und letztes Tor –

 

dazwischen trifft der SC Dombach, siegt mit 4:3

 

Kreisliga B1: Eine Halbzeit im Tor,  später in der Offensive: Coach Oliver Paunescu

(17.10.2021) SC Dombach – SV Bad Camberg 4:3 (2:2)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Die Zuschauer sahen ein intensives Derby, das bis zum Abpfiff auf Messers Schneide stand. Der Nachbar kam besser aus den Kabinen, machte gleich Druck. Nach einem Ballverlust in der heimischen Defensive reagierte der starke, trickreiche Ayuub M. Ibraahim am schnellsten und sandte zur frühen Gästeführung ein. Auf punktgenaues Zuspiel von „Youngster“ Benjamin Reichart versenkte Florian Graßmann das runde Leder im von Jakob Krones gehüteten Gehäuse zum 1:1-Ausgleich (22.). Als SC-Sturmführer Sebastian Urban nach gut getimter Vorlage „durch“ war, holte ihn Keeper Jakob Krones regelwidrig von den Füßen – Strafstoß!  Der Gefoulte trat selbst zur Exekution an  - 2:1! In der Folge ging es hin und her. Gut zehn Minuten später glichen die Kernstädter  per Freistoß zum 2:2-Zwischenstand aus. Ersatztorsteher Oliver Paunescu selbstkritisch: „Der Treffer geht auf mich, den hätte ich halten müssen“. Gleich nach der Halbzeit räumte der SC-Trainer für den Stammhüter Eric Dörfl, der aus beruflichen Gründen nicht früher zur Verfügung stand, das Feld, kam aber wegen dem weiter andauernden Personalengpass kurz nach der Pause als Angreifer wieder (54.) Für den verletzt vom Platz gegangenen Jannik Wehrmann musste zuvor bei den Angereisten nun Magnus Scherf das Trikot überstreifen (51.). Sein Nebenmann Jan Lammers klärte dann im letzten Moment vor Andrè Breidenbach zur Ecke  Im Gegenzug rettete SC-Schlussmann Eric Dörfl vor Ayuub M. Ibraahim (54.). Nach einem Kopfball-Lattentreffer von Andrè Breidenbach landete das Leder schließlich bei Sebastian Urban, der seine Farben erneut in Front schoss. Gespielt war eine knappe Stunde. Wenig später zielte der gleiche Akteur per Kopfstoß knapp über den Querbalken. Besser machte es Andrè Breidenbach, der nach Zuspiel von Florian Graßmann – die Flanke von rechts kam vorher von Oliver Paunescu – den Ball flach im langen Eck unterbrachte – 4:2 (64.). Zuvor verfehlte vis à vis ein gut angesetzter Kopfball von Christopher Thuy das Ziel (62.).   Die Partie war noch lange nicht entschieden. Der SVC machte Dampf: Joscha Wehrmann scheiterte an Eric Dörfl (67.), hatte aber beim von Tom Maurer verwandelten Strafstoß – zum 3:4-Anschlusstreffer – keine Chance (72.). Dombach haderte bei der Elfmeterentscheidung übrigens mit dem Referee, der insgesamt eine tadellose Leistung geboten hatte. Das Tor beflügelte die Gäste, die nun mit Macht auf den Ausgleich drängten. Bei Standards schaltete sich Defensivmann Herbert Falkenbach vorne  mit ein.  Richtig „dicke Luft“ herrschte in der 78. Minute vor dem SC-Tor¸ auch einige gefährlich hereingegebene Eckbälle brachten nichts ein. Doch Gegenattacken der Gastgeber hielten die Spannung weiter hoch. So setzte Co-Trainer Tim Zengeler nach einer Ecke von Florian Graßmann das runde Etwas per Kopf nur knapp über die Latte (90.), wurden andere Angreifer vor dem Abschluss wiederholt  ausgebremst. Die letzte SVC-Möglichkeit hatte in der Nachspielzeit Tom Maurer per Freistoß, doch Eric Dörfl war auf der Hut (90.+3). Nun haben beide Teams 16 Zähler auf dem Konto.

 

SC Dombach: Paunescu, L. Dörfl, P. Dörfl, Kloft, Cechol, Graßmann, Holzhäuser, Reichart, Urban, T. Zengeler, Breidenbach (E. Dörfl, Gabel, K. Simon)

 

SV Bad Camberg: Krones, Lammers, Ja. Wehrmann, Crooks, Falkenbach, Jo. Wehrmann, Lenhart, Maurer, Möhring, Thuy, A.M. Ibraahim (Scherf, M. Schmidt)

 

Tore: 0:1 Ayuub M. Ibraahim (14.), 1:1 Florian Graßmann (22.),

2:1 Sebastian Urban (25., Foulelfmeter), 2:2 Tom Maurer (36., Freistoß),

3:2 Sebastian Urban (59.), 4:2 Andrè Breidenbach (64.), 4:3 Tom Maurer (72., Foulelfmeter)

 

Schiedsrichter: Caner Akcos (Karben) - Zuschauer: 80.

 

 

 

 

Überlegener TuS Linter (5:1) lässt beim

 

SC Dombach keine Zweifel aufkommen

 

Kreisliga B1: Sebastian Urban gelingt das Ehrentor;  Stark: Christopher Kloft

 

(03.10.2021) SC Dombach – TuS Linter 1:5 (0:3)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Die personell weiterhin arg gebeutelten Gastgeber besaßen gegen die „Frösche“ aus Linter,  die nach dem klaren 5:1-Erfolg in der Tabelle  mit dem Besiegten nach Punkten gleichzogen, keine Chance. Schon nach vier Minuten brachte Chapke Jacob die Limburger Vorstädter in Führung. Der Ball prallte vom Innenpfosten ins Gehäuse. Danach zwang Maximilian Blank den wieder einmal zum Einsatz gekommenen SC-Ersatzkeeper Florian Simon zu einer Glanzparade. Das Team von Dimitrios Tsobanidis hatte mehr Ballbesitz, war technisch und läuferisch sichtbar im Vorteil. Die Lederkugel lief mitunter über mehrere Stationen durch die eigenen Reihen, ohne das die Heimelf einen Zugriff hatte. Linter nutzte zudem die ganze Breite des Rasenplatzes. Die schnellen, trickreichen Stürmer  flankten oft erst kurz vor der Torauslinie gefährlich in die Mitte. Nach der vierten Ecke konnte Florian Simon den Ball noch abwehren, ehe das Spielgerät auf Umwegen bei Edris Hosseinkhel landete, der aus kurzer Distanz trotz heimischer Überzahl einsandte (32.). Bevor Fabian Breiter einen 18-m-Freistoß von rechts zum 0:3-Pausenstand im langen Eck unterbrachte, kam Filmon Tesfalem Abrha frei zum Abschluss, doch das Leder zischte dicht am Pfosten vorbei (35.). Unmittelbar vor der Pause kam SC-Angreifer Sebastian Urban gegen den weit aus seinem Kasten eilenden Rene Hahn einen Schritt zu spät.

Gleiches passierte der Nummer 10 gleich nach Wiederbeginn, als dieser  von Eric Dörfl in den Lauf angespielt, aber  im letzten Moment von seinem Widersacher zur ersten Dombacher Ecke ausgebremst  wurde (49.).  Danach scheiterte Sebastian Urban an Rene Hahn (51.), der aber insgesamt wenig ernsthaft eingreifen musste. Kurz nach dem 0:4 kam es zu einer minutenlangen Unterbrechung, weil sich SC-Torsteher Florian Simon verletzt hatte. Für ihn ging nun der notgedrungen als Feldspieler eingesetzte Stammhüter Eric Dörfl, der nur noch zum 0:5 überlistet wurde,  zwischen das Gestänge. Die Platzbesitzer waren in Abschnitt zwei deutlich aktiver im Spiel nach vorne, es gab auch Möglichkeiten (Daniel Holzhäuser, Klaus Fuhrmeister, Jannis Goldberg) gegen eine freilich aufmerksame Defensive,  die erst in der Nachspielzeit Sebastian Urban - nach einem Alleingang - den Ehrentreffer gestattete.  Davor ließ unter anderem Fabian Breiter eine Riesenchance aus (83.), durfte sich der ins Gehäuse gewechselte Stammhüter Eric Dörfl noch ein-, zweimal auszeichnen. Die ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Angereisten boten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Beim Verliererteam, das  sich als fairer Verlierer zeigte,  verdiente Christopher Kloft die Bestnote. Eine souveräne Leistung zeigte der Schiedsrichter.

 

SC Dombach: Fl. Simon, K. Fuhrmeister, P. Dörfl, Kloft, J. Goldberg, Holzhäuser, Gabel, Urban, Cirotto, E. Dörfl, Breidenbach (T. Zengeler)

 

TuS Linter: Hahn, Talaska, Ciancimino, M. Frink, D. Martin, Tesfalem Abrha, Blank, Sattler, Breiter, Hosseinkhel, Jacob (Ivanov, Barati, Zeilter)

 

Tore: 0:1 Schapke Jacob (4.), 0:2 Edris Hosseinkhel (25.), 0:3 Fabian Breiter (37., Freistoß),

0:4 Filmon Tesfalem Abrha (53.),  0:5 Daniel Martin (75.). 1:5 Sebastian Urban (90.+2).

 

Schiedsrichter: Werner Bars (Weilburg) - Zuschauer: 20.

 

 

 

 

Erst nach der Pause zwingt der SC Dombach

 

Schlusslicht SV Wolfenhausen in die Knie: 5:1

 

Kreisliga B1: Schützen sind Urban, Breidenbach, P. Dörfl, Holzhäuser und Zengeler

 

(26.09.2021) SV Wolfenhausen – SC Dombach 1:5 (1:1)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Die weiterhin ersatzgeschwächten Besucher siegten dank einem deutlichen Chancenplus im zweiten Akt letztlich hochverdient gegen einen Tabellenletzten, der nach nur einem Remis immer noch auf den ersten Dreier wartet.  Bereits nach fünf Minuten gingen die Gäste im Anschluss an einen Freistoß in Front, als Sebastian Urban im Nachsetzen den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Teams weitgehend, ging es zwischen den Strafräumen ohne großes Aufsehen hin und her. Die erste nennenswerte Chance besaßen die personell ebenfalls gehandicapten Gastgeber nach 35 Minuten, die jedoch SC-Keeper Eric Dörfl vereitelte. Unmittelbar vor der Pause nutzte die Timo-Rucker-Truppe dank Kevin Raudies eine Fehlerkette in der Abwehr zum 1:1 eiskalt aus (44.). Zur  Halbzeit mussten die SC-Defensivakteure Christopher Kloft und Lukas Dörfl angeschlagen passen und durch die Reservisten Sebastian Diehl sowie Patrick Gabel ersetzt werden, die beide ihre Sache gut machten. Auf Flanke von Sebastian Urban gelang den Angereisten dank Andrè Breidenbach nach wenigen Minuten die erneute Führung. Kurz darauf verpasste Patrick Gabel eine erneute Hereingabe von Sebastian Urban im 16er nur ganz knapp (55.). Nicht gut sah SV-Torwart Andreas Dörken beim 1:3 aus, als er nach einen 25-m-Freistoß von SC-Kapitän Patrick Dörfl den Ball durch die Hände gleiten ließ (63.). Danach konnte Dombachs Andrè Breidenbach (70., 75.) gleich zwei Riesenchancen nicht nutzen. Dazwischen gelang Daniel Holzhäuser das wichtige 4:1, ließ kurz darauf aber noch eine klare Möglichkeit liegen (77.). Binnen 100 Sekunden hatten es andererseits Sven Gegenreider – SC-Keeper Eric Dörfl begrub den Flachschuss unter sich – und Kevin Raudies versäumt, die Partie vielleicht noch einmal spannend zu machen (83., 84.).  Doch auch Sebastian Urban ließ auf der anderen Seite noch eine dicke Torgelegenheit aus (87.), ehe der fünf Minuten zuvor hereingekommene, zuletzt verletzt fehlende Co-Trainer Tim Zengeler nach einem Eckball von Benjamin Reichart die Lederkugel aus nächster Nähe zum 5:1-Endstand ins Netz bugsierte.   

 

SV Wolfenhausen: Dörken, Lütticke, Rosenheinrich, A. Müller, T. Butzkies, Fürstenfelder, Gegenreider, Grune, Kleiber, Bördner, Raudies (Messinger, Eryürük, M. Schmidt, Schneider)

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, Kloft, P. Dörfl, Ph. Kundermann, Reichart, Graßmann, Holzhäuser, K. Fuhrmeister, Urban, Breidenbach (Diehl, Gabel, T. Zengeler)

 

Tore: 0:1 Sebastian Urban (5.), 1:1 Kevin Raudies (44.), 1:2 Andrè Breidenbach (51.),

1:3 Patrick Dörfl (63., Freistoß), 1:4 Daniel Holzhäuser (72.), 1:5 Tim Zengeler (90.)

 

Schiedsrichter: Berthold Schmitz (Hundsangen) - Zuschauer: 25.

 

 

SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim nimmt

 

nach dem 1:0-Sieg jetzt den fünften Platz ein

 

Kreisliga B1: SC-Verletztenliste wird nach dem Ausfall von Yannik Lindt immer länger

 

(19.09.2021) SC Dombach – SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim 0:1 (0:1)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Die Heimelf kam besser aus den Startlöchern und kontrollierte in der ersten halben Stunde die Partie, hatte mehr Ballbesitz. Als Jannis Goldberg von rechts scharf vor das von Lukas Steinebach gehütete Tor flankte, verpassten in der Mitte gleich drei Mitspieler hintereinander die Lederkugel (7.). Auch ein Kopfball von Klaus Fuhrmeister, der für den verletzten Sturmführer Sebastian Urban diesmal als Feldspieler eingesetzt werden musste, brachte nichts ein (18.). Die Kombinierten setzten ein erstes Ausrufezeichen, als sich Fabio Gentile erst durchsetzen konnte,  dann aber im letzten Moment ausgebremst wurde (22.). Es folgte ein Freistoß-Lattenschuss von Marius Burkardt (39.), der wenig später schließlich erfolgreich war, als der Ball vom Innenpfosten den Weg ins Gehäuse fand (42.). Gleich nach der Halbzeit verhinderte SG-Keeper Lukas Steinebach den möglichen Ausgleich, als er einen Schuss von Klaus Fuhrmeister – nach Vorarbeit von Florian Graßmann – bravourös zur Ecke lenken konnte (52.). Benjamin Reichart, einer der Besten im SC-Team, ballerte dann knapp  über den Kasten (58.); danach zielte Florian Graßmann nach einem Freistoß von Kapitän Patrick Dörfl den Abpraller hauchdünn am Posten vorbei. (60.). Im weiteren Verlauf setzten aber die clever agierenden Besucher mehr gefährliche Akzente nach vorne. Große Aufregung im Gästelager, als der Schiedsrichter bei einem blitzartigen Angriff auf Abseits (?) entschied. Großes Pech hatte dann Fabio Gentile, der nur den Querbalken anvisierte (70.). Als Dombach nur zu zehnt war (Daniel Holzhäuser erhielt die Zeitstrafe; 75.), musste SC-Schlussmann Eric Dörfl gar in höchster Not retten. Schließlich stand dem „Zerberus“ Glücksgöttin Fortuna Pate, als Fabio Gentile einem Flug-Kopfball an den Pfosten setzte (85.). Die Gastgeber, bei denen gleich nach Wiederbeginn Yannik Lindt wegen einer vor der Pause erlittenen Verletzung die Segel streichen musste, steckten andererseits nicht auf, beorderten sogar  Patrick Dörfl in die Offensive – aber im Abschluss haperte es oder die SG-Abwehr passte auf. Die Uhr lief nun für die Westerwälder, die nichts mehr anbrennen ließen und nun als Belohnung den fünften Tabellenplatz einnehmen.

 

SC Dombach: E. Dörfl, Lindt, Kloft, P. Dörfl, Neuberger, Graßmann, Holzhäuser, Reichart, Goldberg, K. Fuhrmeister, Breidenbach (Cirotto, Ph. Kundermann, Nitzsche).

 

SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim: Steinebach, Rau, D. Horn, Dincer, Burkardt, Eid, Garthoff, Schwarz, Noto,  A. Habel, Gentile (Karakaya, Gökalp, Schenk, Fadinger)

 

Tor: 0:1 Marius Burkardt (42.),

 

Schiedsrichter: Karl-Heinz Majer (Kronberg) - Zuschauer: 45.

 

 

 

SC-Keeper Klaus Fuhrmeister lässt sich nur von

 

einem doppelt abgefälschten Freistoß überlisten

 

Kreisliga B1: Führungstor von Daniel Holzhäuser gleicht RSV Würges II zum 1:1 aus

 

(14.09.2021) RSV Würges II – SC Dombach 1:1 (0:1)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Mit der Punkteteilung im Stadtderby durfte am Ende Nachbar SC Dombach zufriedener sein als die Gastgeber, die freilich erst im Finish zum 1:1-Ausgleich kamen. Der Gast musste wieder seine Mannschaft aus den verschiedensten Gründen umkrempeln. Die weiteste Anfahrt hatte Marco Uttenweiler, der direkt aus München angereist kam und nach einer halben Stunde für den angeschlagen ausgeschiedenen Andrè Breidenbach eingewechselt wurde. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Besucher schon mit 1:0 in Front. Nach der ersten Ecke  landete der Schuss von Daniel Holzhäuser – in der Wiederholung aus dem Hinterhalt abgefeuert - unerreichbar für Benny Borsch im heimischen Gehäuse. Dombach war gut ins Spiel gekommen, doch nach 30 Minuten ließen die Angriffsaktivitäten nach, wurden die Bälle von den Angreifern oft nicht festgemacht, hatte der RSV meist die Lufthoheit oder beim Zuspiel fehlte mitunter die letzte Präzession. Die Hausherren kamen so immer besser ins Match, übernahmen sukzessive die Initiative.  Bei den Standards schlich sich Defensivakteur Dustin Erwe, der später in die Offensive wechselte,  mit in die gefährliche Zone. Kurz vor der Pause klärte SC-Hüter Klaus Fuhrmeister mit dem Fuß einen Schuss von  Lars Klippel zur Ecke. Bis dahin war beiderseits in der Box noch nicht viel los.

Gleich nach Wiederbeginn konnte Lars Klippel seinem Widerpart Christopher Kloft (neben Maximilian Cechol und Yannik Lindt eine „Bank“ in der Abwehr) knapp entkommen, doch bei Keeper Klaus Fuhrmeister war Endstation. Als Patrick Dörfl (D, 54.) eine Zeitstrafe antreten musste, erhöhte die RSV-Reserve weiter den Druck. Nach überhasteten, unnötigen SC-Ballverlusten im mittleren und vorderen Bereich ergaben sich für die Hausherren immer wieder Gelegenheiten für Gegenattacken.  Klaus Fuhrmeister im Dombacher Kasten wuchs über sich hinaus, brachte mit Glanztaten die heimischen Angreifer schier zur Verzweiflung. Seine allergrößte Tat vollbrachte der „Zerberus“ in der 79.  Minute, als dieser zwei riesige Möglichkeiten hintereinander aus nächster Nähe mit Bravour vereitelte. Bis zur 83. Minute konnte der Torsteher seine Farben im Spiel halten. Beim 1:1-Ausgleich (83.) war er deshalb machtlos, weil der schnell ausgeführte Freistoß von Robin Schweikart vor dem „Einschlag“ gleich zweimal abgefälscht wurde und so die Richtung veränderte.  Zuvor hatte sich „Youngster“ Benjamin Reichart auf der  Gegenseite mit einem Fernschuss (warum nicht öfter?)  einmal ein Herz gefasst, doch RSV-Schlussmann Benny Borsch, der seine Mitstreiter immerfort  lautstark anfeuerte, hatte aufgepasst.

 

RSV Würges II: Borsch, Schaus, Frankenbach, T. Glasner, D. Erwe, R. Schweikart, Zwiener, Diehl, B. Feuerbach, Blümel, Klippel (M. Hartmann, Endres)

 

SC Dombach: K. Fuhrmeister, Lindt, Cechol, Kloft, Neuberger, P. Dörfl, Holzhäuser, Reichart, Breidenbach, Urban, Goldberg (Uttenweiler).

 

Tore: 0:1 Daniel Holzhäuser (18.), 1:1 Robin Schweikart (83., Freistoß)

 

Schiedsrichter: Mustafa Kaya (Limburg) - Zuschauer: 55.

 

 

Nach dem schnellen 1:0 von Patrick Dörfl verpassen

 

es die Hausherren,  schon zeitig alles klar zu machen

 

Kreisliga B1: Benjamin Reichart und Yannik Lindt besorgen den 3:1-Endstand

 

(05.09.2021) SC Dombach – WGB Weilburg 3:1 (1:0)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Gegen den noch punktlosen Gast hätte die Heimelf mehr für das Torverhältnis tun können. Denn nach dem Blitzstart – schon in Minute eins „netzte“ Patrick Dörfl zur Führung ein – versäumte es aber der SCD, schnell nachzulegen. Dass neben den bereits im Spiel beim OSV Limburg verletzt ausgeschiedenen Jens Munsch aktuell auch Daniel Holzhäuser und vor allem Sturmführer Sebastian Urban, der sich am Donnerstag beim TuS Obertiefenbach eine Zerrung zugezogen hatte, nicht mit dabei sein konnten, machte sich in der Offensive stark bemerkbar. Da auch der mit dem Zweitspielrecht ausgestattete Benedikt Günster nicht zur Verfügung stand, musste Trainer Oliver Paunescu die Mannschaft wieder auf mehreren Positionen umbauen. Nach 18 Minuten verletzte sich bei den Besuchern Torwart Mehmet Altun ohne Fremdeinwirkung und musste ausgetauscht werden.  Für ihn ging Kapitän Hani Suleyman zwischen die Pfosten, der später Burak Cakair Platz machte. Der Hausherr kontrollierte zwar weiter die Partie, ohne bei den hohen Hitzegraden aber voll zu überzeugen.  Und das gegen eine mit guten Einzelspielern besetzte Mannschaft, die bis zur Pause aber nur mit zwei zudem ungefährlichen Weitschüssen (13., 36.) auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Nach Wiederbeginn konnte der WGB-Ersatzhüter einen satten Schuss von SC-Spielführer Patrick Dörfl an die Latte und zur Ecke abwehren (47.) und somit das 2:0 verhindern.  Auf der Gegenseite setzte Fatih Yildrim einen Freistoß knapp über das von Eric Dörfl gehütete Tor (53.). Als sich Dombachs Jannis Goldberg auf der rechten Seite durchsetzen und zur Mitte flanken konnte, verfehlte Andrè Breidenbach nur knapp das Ziel. Der gleiche Akteur hatte nur fünf Minuten später erneut einen Treffer auf dem Fuß, der Abschluss war aber zu schwach. Besser machte es „Youngster“ Benjamin Reichart, der das Objekt der Begierde unerreichbar im langen Winkel versenkte (63.). Mit einem Weitschuss von der linken Seite konnte Burak Cakir auf 1:2 verkürzen (74.). Ehe Geburtstagskind Yannik Lindt einen Alleingang zum 3:1-Endstand abschließen konnte, war dieser  an der Latte gescheitert (76.). Zu diesem Zeitpunkt waren schon Osman Topat (WGB, 77.) und Co-Trainer Tim Zengeler (D, 82.) infolge von Verletzungen nicht mehr auf dem Rasen. Im Endspurt  hätten die Hausherren dank Yannik Lindt und Jannis Goldberg das Ergebnis aufgrund glasklarer Chancen erhöhen können. Zu diesem Zeitpunkt waren die Angereisten nur noch zu zehnt, weil Hani Suleyman vom Referee die Zeitstrafe aufgebrummt bekam (86.).

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, T. Zengeler, Cechol, Lindt, Kloft, Graßmann, Neuberger, Reichart, P. Dörfl, Breidenbach (J. Goldberg, K. Fuhrmeister)

 

WGB Weilburg: Altun, K. Cinar, Dogan, Jamac, Topal, B.A. Yildrim, Suleyman, F. Yildrim,

F. Cinar, Paitaris, Cakir (Mehmedov)

 

Tore: 1:0 Patrick Dörfl (1.), 2:0 Benjamin Reichart (63.), 2:1 Burak Cakir (74.),

3:1 Yannik Lindt (87., Alleingang).

 

Schiedsrichter: Günter Düsterwald (Butzbach) - Zuschauer: 40.

 

 

 

Reserven gewinnen kampflos

 

Das Reservespiel FSG Runkel II – FSG Bad Camberg/Dombach II wurde von den Gastgebern am Sonntagmorgen wegen Personalproblemen abgesagt. Die ersten Punkte für die FSG werden also kampflos gewonnen.

 

 

1:3-SC Dombach gibt sich erst in der

 

Nachspielzeit endgültig geschlagen

 

Kreisliga B1: Foulelfmeter – nach dem 1:1 – bricht den Besuchern das Genick

 

(02.09.2021) TuS Obertiefenbach – SC Dombach 3:1 (1:0)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Die Hausherren legten los, als gäbe es kein Morgen. In den ersten zwanzig Minuten mussten sich die Taunuself stürmischen Angriffen der Truppe von Emanuel Polonio erwehren, die mit Macht auf ein schnelles Tor drängten. In der zwölften Minute war es so weit, als der gute SC-Tormann Eric Dörfl  einen satten Schuss zwar abwehren konnte, den Nachschuss von Robin Merz (Geis) aber passieren lassen musste. Die Mannen um Kapitän Florian Leber, körperlich deutlich im Vorteil und sehr stark im Zweikampf,  agierten meist mit langen Bällen aus der Deckung  und fackelten vorne nicht lange beim Abschluss. Der Gast überstand aber diese weitere Phase und stellte sich besser auf den Gegner ein. Als Benjamin Reichart seinen Sturmführer Sebastian Urban punktgenau bedient hatte,  kam TuS-Hüter Besnik Hisenaj erstmals zum Einsatz, musste gleich beherzt eingreifen (20.). Das war das Signal für die Besucher, nun  im Spiel nach vorne aktiver zu werden.  Einige Standards  brachten nichts ein. Als nach einer Fallstafette über Daniel Holzhäuser das runde Etwas schließlich bei Sebastian Urban landete, lag der Ausgleich in der Luft (32.). Praktisch im Gegenzug war nach einem Ballverlust Robin Geis (der Spielerpass lautet noch auf seinen Geburtsnamen Merz) auf und davon, knallte aber die Lederkugel mit Effet nur an das Außennetz. Sechzig Sekunden vor der Pause verhinderte Eric Dörfl mit einer Glanzparade zur Ecke das 0:2. Auf der anderen Seite hatte -  vorausgegangen war ebenfalls eine gelungene Kombination - der Schuss von Sebastian Urban nicht genug Schmackes, um TuS-Zerberus Besnik Hisenaj in Verlegenheit zu bringen.

Ein 25-m-Freistoß von Spielertrainer Emanuel Polonio landete nach 48 Minuten zum Entsetzen der Heimelf nur am Pfosten. Der gleiche Akteur zwang Eric Dörfl nach einer Flanke von links per Kopfstoß zu einer Glanztat (65.). Eine Minute später musste sein Bruder Patrick Dörfl eine Zeitstrafe antreten. Als dieser kurz zuvor in der Vorwärtsbewegung unsanft zu Boden gestreckt wurde, sah der „Übeltäter“ nicht einmal Gelb. Beiderseits nahmen nun die Fouls angesichts des  knappen Spielstands zu. Als sich Sebastian Urban seinen Bewachern entziehen und zum 1:1 (71.) einsenden konnte, war Eric Dörfl nicht mehr im SC-Gehäuse, da dieser zum Nachtdienst musste. Für ihn ging Reserve-Feldspieler Dawid Neuenfels in den Kasten, der sich sogleich bewähren durfte. Beim aus Sicht der Angereisten zweifelhaften Foulelfmeter, den  Granit Januzaj eiskalt zum 2:1 vollstreckte (74.), war er chancenlos. In der Nachspielzeit konnte Dawid Neuenfels einen satten Schuss abwehren,  den Abpraller setzte aber Florian Schäfer zum 3:1-Endstand in die Maschen. Auch von der Kirmesgesellschaft  unter den heimischen Zuschauern wurde der per Saldo verdiente Sieg freudig bejubelt.

 

TuS Obertiefenbach: Hisenaj, F. Leber, Polonio, Günzl, Th. Leber,  Handeck, Januzaj,

M. Schmitt, Schäfer,  K. Schmitt, Merz/Geis (Öcal).

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, T. Zengeler, B. Günster, Lindt, Graßmann, Holzhäuser, P. Dörfl, Breidenbach, Urban, Reichart (Neuenfels/ETW, J. Goldberg)

 

Tore: 1:0 Robin Merz/Geis (12.), 1:1 Sebastian Urban (71.),

2:1 Granit Januzaj (74., Foulelfmeter), 3:1 Florian Schäfer (90.+1).

 

Schiedsrichter: Jonas Hautzel (Wirbelau) - Zuschauer: 50.

 

 

 

Ersatzgeschwächte Besucher sind beim

 

Spitzenreiter OSV Limburg chancenlos

 

Kreisliga B1: Benjamin Reichart trifft Latte; Munsch und Kloft verletzt raus

 

(29.08.2021) OSV Limburg – SC Dombach 6:0 (3:0)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Das Gastspiel des bisherigen Tabellendritten beim Spitzenreiter OSV Limburg in Oberweyer stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Denn die Besucher mussten nicht nur auf Torwart Eric Dörfl, Patrick Dörfl (beide in Urlaub) und Maximilian Cechol (berufsbedingt) verzichten, sondern verloren zudem verletzungsbedingt auch noch Jens Munsch (35.) und Christopher Kloft (45.). Mit dabei war aber Benedikt Günster, der ein Zweitspielrecht besitzt. Dabei fing es für die Besucher gut an. Sebastian Urban scheiterte bereits nach 100 Sekunden an OSV-Keeper Ali Korkmaz, der den scharf geschossenen Ball aber mit Bravour zur ersten Ecke lenken konnte. Besser machten es die Hausherren: Sturmführer Recep Yücel reagierte per Kopfball am schnellsten, als SC-Hüter Klaus Fuhrmeister einen hohen Ball  nicht unter Kontrolle bekam. Vor dem 2:0 (20., nach einem krassen Abwehrfehler) hatte der gleiche Torschütze schon die Querlatte touchiert (18.). Mit einem abgefälschten Freistoß sorgte schließlich Furkan Simsek für das 3:0 (26.). Vis a`vis  hätte „Youngster“ Benjamin Reichart nach einer schönen Aktion auf 1:3 verkürzen können, doch das runde Etwas landete zum Glück für Ali Korkmaz an der Latte (34.). Unmittelbar danach ging Spielführer Jens Munsch am Mittelkreis – nach einem Zweikampf – zu Boden, nachdem er mit dem Schuh auf dem Kunstrasen hängen blieb und dabei den linken Fuß verdrehte. Für ihn kam Lukas Dörfl; Florian Graßmann übernahm die Kapitänsbinde. Eine weitere  Chance für Gäste ließ kurz vor dem Wechsel Sebastian Urban liegen.

Der verlustpunktfreie Tabellenführer agierte sehr strukturiert, ließ mitunter Ball und Gegner laufen. Mit langen Bällen wurde zudem versucht, die Abwehr zu überwinden, um damit seine flinken Angreifer in Szene zu setzten. Dombachs erneut umgestellte Defensive um Co-Trainer Tim Zengeler ließ aber zwischen der 27. und 72. Minute keinen weiteren Treffer zu. Nach vorne ging dagegen wenig Nennenswertes,  zumal nun durch oft schnelle Ballverluste die Bindung zwischen den einzelnen  Mannschaftsteilen auf der Strecke blieb.  In der letzten Viertelstunde erhöhten die Osmanen andererseits den Druck und waren so noch dreimal erfolgreich. Murat Katik traf noch das Aluminium (78.). Nach dem Abpfiff des umsichtig leitenden Schiedsrichters Hubert Engelhart (Obertiefenbach) durften die Osmanen einen hochverdienten, klaren Sieg bejubeln. Die Taunuself sollte die verkorkste Reise in den Westerwald dagegen schnell ad acta legen.

 

OSV Limburg: A. Korkmaz, Sancak, Pehlivan, V. Özel, Katik, F. Kaya, F. Simsek, Kesmen, Yücel, O. Özel, Cengiz (C. Yorulmaz, U. Erdogan)

 

SC Dombach: K. Fuhrmeister, Lindt, Kloft, T. Zengeler, B. Günster, Holzhäuser, Graßmann, Munsch, Reichart, Urban, Breidenbach (L. Dörfl, Nitzsche)

 

Tore: 1:0 Recep Yücel (6., Kopfball), 2:0 Recep Yücel (20., Heber),

3:0 Furkan Simsek (26., abgefälschter Freistoß), 4:0 Özhan Kesmen (73.),

5:0 Furkan Simsek (82.), 6:0 Volkan Özel (90.)

 

Schiedsrichter: Hubert Engelhart (Obertiefenbach) - Zuschauer: 40.

 

 

 

SCD-Matchwinner: André Breidenbach legt

 

mit vier Toren bis zur Pause den Grundstein

 

Kreisliga B1: Den Rest beim 6:1-Heimsieg besorgen Patrick Dörfl und Yannik Lindt

 

(22.08.2021) SC Dombach – FC Rubin Limburg-Weilburg 6:1 (4:0)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Die Heimelf bestimmte von Beginn an die Begegnung. Nach einem ersten Warnschuss von Jens Munsch (7.) brachte Neuzugang Andrè Breidenbach (früher SV Rot-Weiß Hadamar III) die Gastgeber schon früh in Führung (9.). Als Abwehrmann Christopher Kloft (21.) infolge einer Verletzung den hervorragend bespielbaren Rasenplatz verlassen musste, war SC-Trainer Oliver Paunescu gezwungen, einige Umstellungen vorzunehmen, zumal schon Tim Zengeler verletzungsbedingt nicht auflaufen konnte. Als Flügelspieler Andrè Breidenbach das 2:0 (26.) markierte, war Dombach nicht mehr von der Siegerstraße zu verdrängen. Von den Gästen ging keine Gefahr aus. Zwei ungefährliche Freistöße waren die einzige „Ausbeute“ bis zum Wechsel. Kurz vor dem 3:0 – Andrè Breidenbach hatte eine Flanke vom eingewechselten Benjamin Reichart per Direktabnahme ins Netz gejagt – zielte Sebastian Urban knapp am Kasten von Alexander Smochek vorbei. Der Mittelstürmer wurde im letzten Moment beim Abschluss gestört. Die FC-Defensive war noch stärkster Mannschaftsteil, während sich die Offensivabteilung als stumpfe Waffe erwies. Freilich ließ die Deckung um den souverän agierenden Maximilian Cechol auch nichts  zu. SC-Keeper Eric Dörfl erlebte so einen geruhsamen Nachmittag, „lebte“ fast nur von Rückgaben. Als der flinke Andrè Breidenbach kurz vor dem Pausentee auch das Tor Nummer vier markierte, war die Messe praktisch schon gelesen.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb der Hausherr weiter am Drücker. Eric Dörfl musste nur eine scharf hereingegebene Flanke von Bill Younes Meudje Fokui auf der Torlinie abfangen, ehe seine Stürmerkameraden wieder zuschlugen. Nach einem von Yannik Lindt eingeleiteten raffinierten Freistoßtrick vollendete Patrick Dörfl, der mit Jens Munsch eine eigene „Mauer“ gebildet hatte,  nach wenigen Schritten und einer Drehung das 5:0. Gespielt war eine Stunde. Die Udo-Lüngen-Truppe wurde nun etwas stärker, doch mehr als ein Freistoß-Lattentreffer sprang bei den Offensivbemühungen nicht heraus (75.). Besser machte es Yannik Lindt, der mit einem tollen Alleingang das halbe Dutzend vollmachte. Auch Sebastian Urban setzte noch zu einem Soli an, konnte aber nach einem erlittenen Krampf in aussichtsreicher Position nicht vollendeten (87.). Auf der Gegenseite gelang schließlich Roman Kreis in der 90. Minute der Ehrentreffer zum 1:6, als der Sieger offenbar schon mit den Gedanken in der Kabine war. 

 

SC Dombach: E. Dörfl, Lindt, Kloft, Cechol, P. Dörfl, Weinandy, Holzhäuser, Graßmann, Munsch, Urban, Breidenbach (Reichart, L. Dörfl).

 

FC Rubin Limburg-Weilburg: Smochek, Otto, Kelm, A. Riemer, Schlej, Kemkin, Bibikov, Richter, Meudje Fokui, Kasakow, Kreis (A. Schlottgauer, Schewelew, Deutzer)

 

Tore: 1:0 (9.), 2:0 (26.), 3:0 (38.), 4:0 (42.) alle Andrè Breidenbach, 5:0 Patrick Dörfl (60.),

6:0 Yannik Lindt (82.), 6:1 Roman Kreis (90.).

 

Schiedsrichter: Norbert Hartmann (Wiesbaden) - Zuschauer: 55.

 

 

 

 

SC Dombach (1:0-Sieg) dominiert eine Stunde

 

lang; am Ende wird es aber noch einmal eng

 

Kreisliga B1: Sebastian Urban trifft per Strafstoß gegen den FC Zaza Weilburg

 

(15.08.2021) FC Zaza Weilburg – SC Dombach 0:1 (0:1)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Nach beiderseitigem Abtasten  in der ersten Viertelstunde übernahmen die Besucher auf dem Platz in Allendorf sichtbar das Kommando. Mit einem satten Weitschuss, den Cüneyt Arslan aber sicher abfangen konnte, setzte der im Mittelfeld agierende Kapitän Jens Munsch ein erstes Ausrufezeichen (20.). Auf Flanke des pfeilschnellen Sebastian Urban traf der mitgelaufene Abwehrakteur Maximilian Neuberger in der Mitte das Leder nicht richtig (22.). Eine Minute später wurde Sebastian Urban, der wieder seine Widersacher abschüttelte, vom dem aus seinem Kasten eilenden Keeper Cüneyt Arslan regelwidrig zu Fall gebracht. Der Gefoulte traf selbst als Schütze an und ließ dem Torsteher keine Abwehrchance – 0:1! In der folgenden Spielzeit startete der Gast einen Angriff nach dem anderen. So war unter anderem der in der Zentrale spielende Patrick Dörfl auf und davon, der passte zu Sebastian Urban, doch dieser scheiterte auf aufmerksamen Cüneyt Arslan (26.). Das Platzteam wurde immer wieder in die Defensive gedrängt und konnte sich nur durch weite Bälle Luft verschaffen. Spielerisch angelegte  Angriffe  aus der eigenen Hälfte  in die gegnerische Gefahrenzone kamen bis zum Seitenwechsel nur sporadisch zustande. Die Abwehr um den kopfballstarken Tim Zengeler, Christopher Kloft, Yannik Lindt und Maximilian Neuberger ließ überhaupt nichts anbrennen. Torwart Eric Dörfl wurde so nicht nennenswert beschäftigt. Als auf der Gegenseite Sebastian Urban kurz vor dem 16er zu Fall gebracht wurde, konnte der SCD den Freistoß aus guter Position ebenso wenig nutzen wie gleich nach dem Wiederanpfiff sein Stoßstürmer Sebastian Urban, als er glänzend von Patrick Dörfl freigespielt wurde, dieser aber an Torsteher Cüneyt Arslan scheiterte, der zur Ecke lenken konnte (48.). Eine starke  Vorstellung lieferte auch Maximilian Cechol, der zudem  mit seinen weiten Einwürfen seine Mitspieler wiederholt in gute Positionen brachte.  Doch nach gut einer Stunde rafften sich die Hausherren auf, kamen nun besser ins Match, schafften sogar phasenweise ein Übergewicht. Großes Pech hatte  Capan Kiyak, dessen Flachschuss vom Innenpfosten ins Feld zurückprallte (68.). Als kurz darauf  bei den Angereisten Defensivmann Tim Zengeler wegen einer Zerrung vom Rasen musste, war SC-Trainer Oliver Paunescu genötigt, die Mannschaft auf einigen Positionen umzustellen. Zaza „roch“ Lunte, machte weiter Druck, kam zu Chancen.  Ein Freistoß von George Ciobanu entschärfte SC-Hüter Eric Dörfl mit Bravour (76.). Die beiden besten Möglichkeiten zum Ausgleich ließen schließlich hintereinander Davut Bayram und Selcuk Yildiz-Wagner (83.) aus. Dombach beschränkte sich in der Schlussphase verstärkt darauf, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen, was auch gelang. Aufgrund der dominierenden  Leistung über eine Stunde lang geht der Sieg der Gäste aber in Ordnung, die damit ihrem Coach Oliver Paunescu noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zum Saisonauftakt bereiteten.

 

FC Zaza Weilburg: Arslan, H.V. Bayram, Aktas, A. Ancuta, T. Tenev, I. Kiyak, Demirkaya, Ciobanu, C. Kiyak, D. Byram, Yildiz-Wagner (T. Celik,  M. Drmaku, Strumbo)

 

SC Dombach: E. Dörfl, Lindt, Kloft, T. Zengeler, Neuberger, Cechol, Munsch, P. Dörfl, Holzhäuser, Urban, Breidenbach (Ph. Kundermann)

 

Tor: 0:1 Sebastian Urban (23., Foulelfmeter)

 

Schiedsrichter: Rudolf Richter (Weilmünster-Wolfenhausen)  - Zuschauer: 50.