FSG Runkel/Schadeck lässt nichts anbrennen
Kreisliga C1: Der Favorit ist eine Nummer zu groß (1:7); nur Marlon Müller trifft
(12.04.2026) FSG Bad Camberg/Dombach II - FSG Runkel/Schadeck 1:7 (0:4)
VON HELMUT GRIESAND
Die Lahnelf war auf dem Dombacher Rasen von der ersten Minute an voll im Spiel. Bereits nach 60 Sekunden scheiterte das Team von Trainer Norbert Wollmann an der Latte. Nach einer vergebenen Chance von Simon Scholz (4.) war es dann aber geschehen, als Niclas Niess im Anschluss an die erste Ecke trotz „Massenversammlung“ im Strafraum per Kopf vollenden konnte (11.). Im Anschluss kamen die Gastgeber besser ins Spiel, ohne jedoch im Angriff ernsthaft für Gefahr zu sorgen. Mitunter wurde versäumt, einmal einen Torschuss zu wagen, wurde sich zu spät vom Ball getrennt. Es passierten einfach auch zu viele Fehlpässe. Somit musste das Leder immer wieder neu erkämpft werden. Da waren die Besucher aus einem ganz anderen Holz geschnitzt, ließen diese doch über weite Strecken gekonnt Ball und Gegner laufen. Dem 0:2 (23.) folgten noch vor der HalbzeitPause hintereinander die Treffer drei und vier, die freilich vermeidbar waren.
Gleich nach Wiederbeginn überlistete Simon Scholz Nachwuchstorsteher Fabian Riedel mit einem Foulelfmeter (54.). Nur 60 Sekunden später setzte der gleiche Akteur einen Freistoß an den Pfosten. Unmittelbar vor dem 0:6 scheiterte der heimische Spielführer Marlon Müller an Keeper Tom Orazem, der den Ball freilich erst im Nachfassen unter sich begraben konnte. Schließlich war es Liridon Gashi, der wieder für den Favoriten erfolgreich war (0:7).
Die Gäste wollten noch mehr, doch die nie aufsteckenden Hausherren ließen gegen Ende keine weiteren Tore mehr zu. Marlon Müller verwandelte stattdessen einen Foulelfmeter zum 1:7- Endstand, den sich das Team schließlich auch verdiente. Der Referee hatte in der fair geführten Partie ein leichtes Amt.
FSG Bad Camberg/Dombach II: Riedel, T. Maurer, M. Rill, Goldberg, Holzhäuser, Halali, Hecht, Salah Mohamed, M. Müller, Dorweiler, Neuberger (Hormel)
FSG Runkel/Schadeck: Orazem, Haub, Niess, Hochsattler, Hoxha, Zimmermann, Hassner, Elmaslouhi, Scholz, Cunningham, Gashi (Dauksch, Bitsch, Vollbach)
Tore: 0:1 Niclas Niess (5.), 0:2 Simon Scholz (23.), 0:3 Liridon Gashi (42.), 0:4 Simon Scholz (45.), 0:5 Simon Scholz (54., Foulelfmeter), 0:6 Shqiprim Hoxha (67., Weitschuss), 0:7 Liridon Gashi (68.), 1:7 Marlon Müller (77., Foulelfmeter, an Daniel Hecht verwirkt)
Schiedsrichter: Gaetano Cambria Zurro (VfR 19 Limburg)
Ein Spiel, das man nicht verlieren darf
Kreisliga C1: FSG-Zweite kann zahlreiche Möglichkeiten nicht zum Sieg nutzen
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(29.03.2026) VfR 19 Limburg – FSG Bad Camberg/Dombach 2:1 (1:0)
VON MICHAEL MÖHRING
Der Gast hatte von Anfang an den Vorwärtseingang eingelegt. Burim Halili prüfte den VFR-Tormann gleich zweimal, Maarten Kremer scheiterte mit einem Distanzschuss und ein Freistoß von Justin Dorweiler segelte hauchzart am linken Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite gab es offensiv nichts Bemerkenswertes zu berichten und für die Pausenführung sorgte der Gast selbst. In der falschen Erwartung, dass der Schiedsrichter bei einem Ball an der Torauslinie auf Eckball entschieden hat, stellte die gesamte FSG-Abwehr die Arbeit ein und ein VFR-Stürmer schob den Querpass ins leere Tor.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nichts. Es ging nur in eine Richtung, aber der Tormann des Gastgebers zeigte sich bei hohen Bällen fangsicher und bei Schüssen aus kürzerer Distanz war immer noch das Bein eines Abwehrspielers im Wege. Da bedurfte es schon eines raffinierten Schlenzers von Burim Halili aus der Distanz, um Mitte der zweiten Halbzeit zum längst fälligen Ausgleich zu kommen. Und während es auf der anderen Seite lediglich einen Distanzschuss in die dritte Etage und einen Freistoß deutlich über die Querlatte zu sehen gab, nahm der Druck des Gastes weiter zu. Aber auch eine Serie von Eckbällen brachte keinen Führungstreffer und die vielbeinige Abwehr erlaubte nur selten einen klare Schussposition. Trotzdem konnte - wenn überhaupt - ein Treffer nur auf dieser Seite fallen. Es sei denn, nach einer unübersichtlichen aber nicht einmal so besonders brenzligen Situation im FSG-Strafraum gibt es einen - mutmaßlich berechtigten - Elfmeter und die Gastmannschaft fährt mit leeren Händen nach Hause.
Fazit: Kein Frage, das Vergnügen an einem Sonntagnachmittag auf der Wiese in Limburg gegen einen - höflich formuliert - körperbetonten Gegner spielen zu müssen, ist überschaubar. Aber wenn aus einer drückenden Überlegenheit zu wenig herauskommt und man durch zwei selbstproduzierte Nicht-Chancen für den Gastgeber noch fleißig mithilft, kann tatsächlich auch so ein Spiel verloren gehen.
VfR 19 Limburg: Schäfer, Cambria Zurro, Hühn, Dürrbeck, Licitra, Gerheim, Fidor, N. Bäst, Th. Bäst, Dutine, Meta (Akgül, Wirschal)
FSG Bad Camberg/Dombach II: Riedel, Liebert, Holzhäuser, M. Kremer, Halili, Hecht, Cziesche, Edrisnur, Salah Mohamed, M. Müller, Dorweiler (T. Heinze, Lindt)
Tore:1:0 Leon Dutine (32.), 1:1 Burim Halili (63.), 2:1 Gaetano Cambria Zurro (84., Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Yücel Zenbil (TuS Waldernbach) – Zuschauer: 30.
Yasr Faid Edrisnur trifft schon nach 20 Sekunden
Kreisliga C1: Nach einer Stunde steht es 5:0; danach wird die FSG etwas nachlässig
(22.03.2026) FSG Bad Camberg/Dombach II – TuS Linter II 5:2 (3:0)
VON HELMUT GRIESAND
Die Hausherren hatten einen Blitzstart. Schon der erste Angriff führte zum 1:0 dank Yasr Faid Edrisnur. Der Uhrzeiger hatte noch keine Umdrehung gemacht. Es folgte gleich darauf das 2:0 durch Maarten Kremer, der aus spitzem Winkel den Ball im Netz unterbrachte (7.). Der Gast war konsterniert, musste erst einmal kräftig durchatmen. Es dauerte bis zur zwölften Minute, ehe ein eher harmloser Schuss am von Marvin Sienknecht gehüteten Kasten das Ziel verfehlte. Die TuS-Reserve wurde nun etwas aktiver, ohne den Einheimischen aber gefährlich zu werden. Anders die Platzbesitzer, die den Ball immer wieder gelungen durchkombinierten. Maarten Kremer setzte sich auf der rechten Seite durch, scheiterte aber an Torwart Tobias Schneider (27.) Eine Minute später zielte Yasr Faid Edrisnur hauchdünn neben das Gehäuse.
Das Heimteam von Trainer Patrick Dörfl blieb am Drücker, wenn auch die eine oder andere vielversprechende Aktion zu überhastet durchgeführt wurde. Nach gut einer halben Stunde versuchte es auf der Gegenseite da Silva Andre Monteiro mit einem Weitschuss, der aber keine Gefahr für Torwart Marvin Sienknecht bedeutete. Der bei den Hausherren ins Spiel gekommene „Oldtimer“ Mirko Schmidt verfehlte eine Flanke mit dem Kopf nur knapp, dann knallte der aufgerückte Daniel Holzhäuser über die Latte. Keine Frage: Die Badestädter zeigten über weite Strecken ein flüssiges Kombinationsspiel. Kurz vor der Pause konnte der trickreiche Yasr Faid Edrisnur gar auf 3:0 erhöhen.
Die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang hatte Mohamad Alhelal (48.); dafür waren auf der anderen Seite wieder Maarten Kremer sowie Yakub Salah Mohamed erfolgreich, bauten so den Vorsprung auf 5:0 aus. Mit der aus privaten Gründen vorgenommenen Auswechselung von Abwehrchef und Hochzeiter Jens Munsch (herzlichen Glückwunsch!) geriet die FSG-Deckung vorübergehend etwas aus den Fugen. Prompt konnten die nie aufsteckenden Gäste noch auf 2:5 verkürzen. Pech hatte dann der eingewechselte Mahmoud Hussein, dass sein Schuss von der Unterkante der Latte ins Feld zurückprallte (78.). Zu mehr reichte es aber nicht mehr. In der fairen Begegnung hatte der gut leitende Schiedsrichter Maik Härtling ein leichtes Amt.
FSG Bad Camberg/Dombach II: Sienknecht, Lammers, Munsch, Holzhäuser, M. Kremer, Theile, Edrisnur, Salah Mohamed, Cziesche, Hecht, Neuberger (Gabel, M. Schmidt, B. Meurer, P. Dörfl)
TuS Linter II: Schneider, Hassan, Bayram, Elliott, Monteiro, Weßinghage, Traore, Giuliana, K. Schmid, Khalifa, De Fries (Hussein, Alhelal, C. Jung, Hosseinkhel)
Tore: 1:0 Yasar Faid Edrisnur (1.), 2:0 Maarten Kremer (7.), 3:0 Yasr Faid Edrisnur (45. +1), 4:0 Maarten Kremer (53.), 5:0 Yakub Salah Mohamed (58.), 5:1 Klaus Schmid (60.), 5:2 Mamoudou Traore (74.).
Schiedsrichter: Maik Härtling (VfR 07 Limburg) – Zuschauer: 35
Keeper Marvin Sienknecht wächst über sich hinaus
Kreisliga C1: FSG II gleicht 0:2-Rückstand in Ennerich dank Paul-Lukas Schmitz aus
(15.03.2026) SC Ennerich – FSG Bad Camberg/Dombach II 2:2 (2:2)
(gri) - Die Platzherren hatten einen Blitzstart. Schon nach einer Viertelstunde lag die Heimelf mit 2:0 vorne. Doch nach und nach kamen die Besucher auf, während die Heimelf den Anfangsschwung nicht mitzunehmen vermag. Noch vor der Halbzeit konnten die stärker werdenden Badestädter verdientermaßen ausgleichen. Beide Male war Neuzugang Paul-Lukas Schmitz erfolgreich.
Nach dem 2:2-Pausenstand spielte sich im zweiten Durchgang das Geschehen überwiegend zwischen den Strafräumen statt. Und was auf das FSG-Tor kam, war eine sichere Beute von Schlussmann Marvin Sienknecht, der über sich hinauswuchs. .Einmal hatte er freilich Glück, als auf der Linie gerettet werden konnte. Auf der anderen Seite waren die Schützlinge von Patrick Dörfl weiterhin aktiv, vermochten aber auch den Siegtreffer nicht unterzubringen. So blieb es beim insgesamt gerechten Remis.
Auf Gästeseite standen wieder einmal Daniel Holzhäuser, Mathias Rill und Patrick Gabel im Team, das insgesamt eine ansprechende, ja zufriedenstellende Mannschaftsleistung geboten hat.
SC Ennerich: Weidenbusch, Donde, Fasel, Geisen, T. Ziegler, Lichtenberg, S. Ziegler, Schäfer, Lückhof, Ruckes, C. Ziegler (Dalman, Schlieckenriede, Di Paolo)
FSG Bad Camberg/Dombach ÍI: Sienknecht, Holzhäuser, Kremer, Gabel, Theile, M. Rill, Edrisnur, M. Müller, Halili, Neuberger, Schmitz (Lindt, Hecht, A. Wagner)
Tore: 1:0 Julian Fasel (5.), 2:0 Stefan Ziegler (14.), 2:1 Paul-Lukas Schmitz (29.), 2:2 Paul-Lukas Schmitz (39.)
Schiedsrichter: Mehmet-Ali Soglu (TSG Oberbrechen) – Zuschauer: 35
Irre Torfolge: 0:3, 3:3, 4:3, 4:4, 6:4, 6:5
Kreisliga C1: Pablo Schmidt Galan (3), Burim Halili (2) sowie Volodymyr Chornii treffen
(16.11.25)
FSG Bad Camberg/Dombach II gegen– SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim 6:5 (4:4)
VON HELMUT GRIESAND
Die Zuschauer kamen auf dem Bad Camberger Kunstrasen voll auf ihre Kosten, wurde doch ein wahres Torfestival mit insgesamt 11 Treffern veranstaltet. Als nach neun Minuten die Westerwälder mit 3:0 in Führung lagen, sah alles nach einem deutlichen Sieg der SG aus. Merlin Frank gelang ein lupenreiner Hattrick, freilich bei zwei Toren unter kräftiger „Mithilfe“ von Keeper Maximilian Hölper, der wieder einmal zwischen den Pfosten stand. Die heimische Abwehr wurde förmlich überrumpelt, fing sich aber schnell wieder. Binnen drei Minuten war es der agile Pablo Schmidt Galan, der auf 2:3 verkürzte (15., 18.). Dreimal hintereinander parierte dann FSG-Schlussmann Maximilian Hölper in glänzender Manier (23.), bevor Volodymyr Chornii auf Vorarbeit von Pablo Schmidt Galan den 3:3-Gleichstand herstellte (25.). Pablo Schmidt Galan war es dann selbst, der die Platzherren mit 4:3 erstmals in Führung schoss. Die Freude darüber dauerte aber nicht lange, denn Marius Burkhardt war nach einem heimischen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung zur Stelle und glich zum 4:4- Pausenstand aus. .
Nach dem Wechsel drängte zunächst der Gast, doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Burim Halili brachte nach Vorarbeit von Volodymyr Chornii seine Farben erneut in Front (54.). Weiter ging es Schlag auf Schlag. FSG-Angreifer Pablo Schmidt Galan war auf und davon, legte sich aber am Ende den Ball zu weit vor, anstatt zuvor einfach den Torschuss zu wagen. Unmittelbar bevor Burim Halili auf 6:4 erhöhte (66.), durfte sich sein Mannschaftskamerad Maximilian Hölper mit einer Glanzparade auszeichnen. Und es ging munter weiter rauf und runter. Einen scharf von Marius Burkhardt getretenen Freistoß konnte Maximilian Hölper im heimischen Kasten gerade noch so um den Pfosten zur Ecke lenken (70.), ehe Mehmet Korkmaz auf 5:6 verkürzte. Der Ausgleich lag danach in der Luft. Die beste Möglichkeit ließ dabei Sebastian Köhler aus, der einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte und der Abpraller schließlich eine Beute von FSG-Torwart Maximilian Hölper wurde (76.). Mit weiten Bällen versuchten die Gäste, noch zum Erfolg zu kommen, doch die Abwehr der Hausherren ließ nichts mehr anbrennen und brachte so den Vorsprung über die Zeit.
Die Mannen von Trainer Patrick Dörfl bewiesen nach dem schnellen 0:3-Rückstand Moral, kämpften sich schon bald ins Spiel zurück, zeigten dann eine starke Leistung und behielten am Ende nicht unverdient die Oberhand.
FSG Bad Camberg/Dombach II: Hölper, Lindt, Schindler, Gabel, G. Cirotto, Edrisnur, M. Rill, Halili, Chornii, Hecht, Schmidt Galan (Cziesche, M. Müller, J. Thuy, A. Wagner)
SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim: Daum, Schouler, Leichnog, Ruoff, Metternich, Frink, Tural, M. Korkmaz, Burkhardt, Köhler, Eid (J. Stähler, A. Korkmaz, Aktas Ilemin, B. Müller)
Tore: 0:1 Merlin Frink (2.), 0:2 Merlin Frink (7.), 0:3 Merlin Frink (9., Kopfball), 1:3 Pablo Schmidt Galan (15.), 2:3 Pablo Schmidt Galan (18.), 3:3 Volodymyr Chornii (25.), 4:3 Pablo Schmidt Galan (32.), 4:4 Marius Burkhardt (35.), 5:4 Burim Halili (54.), 6:4 Burim Halili (66.), 6:5 Mehmet Korkmaz (72.)
Schiedsrichter: Sergej Kramer (TuS Laubuseschbach)
FSG Bad Camberg/Dombach II in Torlaune
Kreisliga C1: Nach der jüngsten Negativserie zeigt die Dörfl-Elf eine starke Leistung
(26.10.2025) FSG Bad Camberg/Dombach II – TuS Frickhofen II 7:2 (2:1)
VON HELMUT GRIESAND
Die Gäste aus dem Westerwald erzielten zwar das erste und letzte Tor in einer ansprechenden Partie, mussten aber am Ende eine 2:7-Niederlage hinnehmen. Nach dem frühen Führungstreffer dank Simone Carravone unterlief Hendrik Brockmann nach einer Ecke von Giacomo L. Cirotto ein Eigentor zum 1:1-Ausgleich (23.). Praktisch im Gegenzug hatte Giovanni De Santis die erneute Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an FSG-Hüter Marvin Sienknecht, der per Fußabwehr klären konnte. Stattdessen gelang auf der anderen Seite Oleg Stasiuk nur 100 Sekunden danach – auf Vorarbeit von Burim Halili – das 2:1 (26.). Und wieder zwei Minuten später konnte Giacomo L. Cirotto noch einen draufsetzen, doch seinen gut platzierten Freistoß konnte TuS-Keeper Ralph Michael Kutscheid mit den Fingerspitzen noch an den Pfosten lenken. Es war also aufregend - das Duell wogte hin und her! Alle Spieler hüben wie drüben waren ständig in Bewegung, nutzten dabei die ganze Breite des Kunstrasenplatzes. Es wurde mit offenem Visier gekämpft, auch spielerisch konnte die flotte Begegnung gefallen. Auf der linken Außenbahn sorgte der schnelle Daniel Hecht wiederholt für Gefahr. Eine kritische Situation gab es auf der Gegenseite kurz vor dem Halbzeitpfiff zu notieren, als FSG-Schlussmann Marvin Sienknecht erst im energischen Nachfassen einen Schuss von Marvin Salz noch von der Torlinie kratzen konnte.
Als nach der Pause Daniel Holzhäuser schlitzohrig einen eklatanten Abwehrfehler zum 3:1 nutzen konnte (54.), legte der eingewechselte Yasr Faid Edrisnur gleich zum 4:1 nach. Der wieselflinke Angreifer hatte einen langen Ball erlaufen und war seinen Gegenspielern mit großem Abstand davongeeilt. Jetzt waren die Gastgeber voll in ihrem Element, schraubten das Ergebnis binnen zwölf Minuten auf 7:1. Zweimal hintereinander war der starke Burim Halili erfolgreich. Beim letzten FSG-Treffer startete der pfeilschnelle Yasr Faid Edrisnur von der Mittellinie aus ungebremst auf das Gästetor zu und knallte das Leder überlegt in den Winkel.
Die Angereisten gaben aber zu keinem Zeitpunkt auf und kamen verdientermaßen noch zum zweiten Tor. Einen weiteren Gegentreffer verhinderte der starke Marvin Sienknecht mit einer Glanzparade zur Ecke (88.).
Am Ende durften sich die Einheimischen über einen toll herausgespielten Sieg gegen den Tabellennachbarn freuen. Klar, dass der Erfolg nach einigen negativen Partien in Serie freudig gefeiert wurde. Mathias Rill von der FSG brachte es treffend auf den Punkt: „Es hat Spaß gemacht!“
Eine tadellose Leistung bot übrigens Schiedsrichter Mehmet Kaya. Chapeau!
FSG Bad Camberg/Dombach II: Sienknecht, Lindt, Schindler, Gabel, M. Rill, G. Cirotto, O. Stasiuk, Cziesche, Hecht, Halili, Holzhäuser (Edrisnur, T. Grassmann, A.Wagner)
TuS Frickhofen II: Kutscheid. Brockmann, Weller, Natusch, F. Lucchesi, F. Hannappel, Caccavone, Salz, Akcakoca, De Santis, Tastekin (Omar, S. Schmidt, Botor)
Tore: 0:1 Simone Caccavone (10.), 1:1 Hendrik Brockmann (23./Eigentor), 2:1 Oleg Stasiuk (26.), 3:1 Daniel Holzhäuser (54.), 4:1 Yasr Faid Edrisnur (66.), 5:1 Burim Halili (70., nach Vorarbeit von Yasr Faid Edrisnur), 6:1 Burim Halili (72.), 7:1 Yasr Faid Edrisnur (82.), 7:2 Tom Weller (83.).
Schiedsrichter: Mehmet Kaya (SKG Karadiz Wiesbaden)
Im Finish machen die Gäste alles klar
Kreisliga C1: Kevin Raudies ist beim 4:1-Sieg der Unterschiedsspieler beim SV Wolfenhausen
(09.10.2025) FSG Bad Camberg-Dombach II – SV Wolfenhausen 1:4 (0:1)
VON HELMT GRIESAND
Im vorgezogenen Spiel zur Bad Camberger Kerb musste sich die FSG-Zweite nach einem 0:1-Rückstand zur Pause am Ende noch mit 1:4 geschlagen geben. Gut eine Stunde hielten die Mannen von Trainer Patrick Dörfl im Feldspiel recht gut mit, kombinierten auch gefällig, wenngleich die Gäste körperlich, spielerisch und technisch im Vorteil waren. Auch in punkto Schnelligkeit wurden die Gastgeber auf dem Rasenplatz der Kernstadt von Fall zu Fall vor Probleme gestellt.
In der 33. Minute setzte FSG-Angreifer Daniel Hecht einen Foulelfmeter neben das von Marvin Fürstenfelder gehütete Gehäuse. Die Heimelf hatte auch schon vorher und nachher Chancen nicht nutzen können, ehe Newcomer Christof Schindler mit einem sehenswerten Weitschuss den 1:1-Ausgleich markierte (51.). Weitere Möglichkeiten, so von Daniel Hecht, konnten nicht genutzt werden. Anders die Besucher, die mit einem „Doppelschlag“ (75., 76.) auf die Siegerstraße einbogen und nun das Spiel dominierten. Bester Akteur beim SVW war Kapitän Kevin Raudies, der den ersten, zweiten und letzten Treffer erzielte und so auch den Unterschied ausmachte.
Im ersten Abschnitt stand beim Verlierer übrigens Marvin Sienknecht, danach Maximilian Hölper zwischen den Pfosten, der noch einige Male gut reagierte und somit weitere Treffer vereitelte.
FSG Bad Camberg/Dombach II: Sienknecht, Schindler, Gabel, M. Kremer, Cziesche, L. Renemann, J. Thuy, F. Schütz, Dorweiler. J. Goldberg, Neuberger (Hölper, L. Grzesista, Hecht. T. Grassmann)
SV Wolfenhausen: Fürstenfelder, Kleiber, Spahn, Lütticke, Velten, T. Butzkies, Raudies, V. Butzkies, Nehl, Schäfer, Lense (Bördner, Pappisch)
Tore: 0:1 Kevin Raudies (16.), 1:1 Christof Schindler. (51.), 1:2 Kevin Raudies (75.), 1:3 Elias Pappisch (76.), 1:4 Kevin Raudies (87.)
Schiedsrichter: Klaus Hammerl (FSV Würges)
Der Sekundenschlaf in der Nachspielzeit kostet einen Punkt
Kreisliga C1: Ausgeglichenes Spiel gegen den SC Ennerich endet mit 1:2-Niederlage
(31.08.2025) FSG Bad Camberg/Dombach II – SC Ennerich 1:2 (0:1)
VON MICHAEL MÖHRING
Der Gastgeber eröffnete das Spiel mit einem Distanzschuss von Oleh Stasiuk, der sein Ziel nur knapp verfehlte. Auf der anderen Seite brachte ein nicht unhaltbarer Distanzschuss die Gästeführung. In den nächsten Minuten dominierte der SC die Begegnung, vor allem mit langen Bällen über rechts. Das Ergebnis waren weitere Distanzschüsse, die aber keine Gefahr für Maximilian Hölper im FSG-Tor brachten. So nach und nach kam auch der Gastgeber besser ins Spiel, übernahm die Initiative und hatte gute Tormöglichkeiten. Aber Oleh Stasiuk scheiterte ebenso freistehend am gegnerischen Torhüter wie Burim Halili.
Auch nach dem Wechsel war die FSG die aktivere Mannschaft, selbst wenn Maximilian Hölper kurz nach dem Wiederanpfiff erst einmal großartig gegen einen Gästestürmer retten musste. Ansonsten verlief die zweite Halbzeit immer nach demselben Muster. Der Gastgeber drückte auf den Ausgleich, hatte auch durchaus Tormöglichkeiten, während der Gast den einen oder anderen Konter setzte. Da aber beide Tore dann doch nicht ernsthaft in Gefahr gerieten, sah alles nach einem knappen Auswärtssieg des SC Ennerich aus, bis Daniel Hecht in der Schlussminute einen Foulelfmeter zum Ausgleich verwandelte. Zum Punktgewinn reichte es dann aber doch nicht. Direkt nach Wiederanstoß sah die FSG-Defensive mehr oder weniger ohne Gegenwehr zu, wie der Gast zum Siegtreffer kam.
Fazit: Eine bittere Niederlage für die zweite Mannschaft der FSG in einem ausgeglichenen Spiel, das eigentlich keinen Sieger so richtig verdient hatte. Das es nicht für wenigstens einen Punkt reichte, dafür kann sich das Team von Patrick Dörfl nur selbst die Schuld geben.
FSG Bad Camberg/Dombach II: Hölper, Cziesche, M. Müller, G. Cirotto, Holzhäuser, Halili, Chornii, O. Stasiuk Schmidt Galan, Hecht, T. Graßmann (J. Thuy, J.M. Cirotto, Neuberger, A. Wagner, L. Grzesista)
SC Ennerich: Weidenbusch, Beul, Ahlbach, Sharif, Horn, T. Ziegler, Wehrmann, S. Ziegler , Lichtenberg,. Dalman, Ruckes (C. Ziegler, Di Paolo, Sylaj, Roth)
Tore: 0:1 Tom Lichtenberg (7.), 1:1 Daniel Hecht (89., Foulelfmeter), 1:2 Tom Lichtenberg (90.)
Schiedsrichter: Jakob Kufert (TSV Heringen)
Das war aber mal Garnichts
Kreisliga C1: Gastgeber sind verdienter Sieger; Jona M. Cirotto (FSG) debütiert
(24.08.2025) SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim g e g e n FSG Bad Camberg/Dombach 2 5:0 (1:0)
VON MICHAEL MÖHRING
Die erste Halbzeit zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass beide Teams ausgesprochen luftig verteidigten, was zu zahlreichen guten Tormöglichkeiten hüben wie drüben führte. Für die Zuschauer sicherlich angenehm, für die beiden Trainer vermutlich weniger. Und zu Beginn war der Gast einem Tor näher, aber Julian Thuy und auch Oleg Stasiuk konnten Ihre Chancen nicht nutzen. Die erste halbwegs gefährliche Situation vor dem FSG-Tor führte dann auch gleich zu dem durchaus glücklichen Führungstreffer. Nach einem Pressschlag an der Strafraumgrenze rollte der Ball in Richtung Tor und fiel nach einem weiteren Pressschlag zwischen Torhüter und SV-Stürmer wieder einem Angreifer vor die Füße, der keine Mühe hatte, den Ball über die Linie zu schieben. Danach nutzte der Gastgeber die kurzzeitige Unordnung in der Gästeabwehr nach dem Rückstand zu zwei weiteren guten Tormöglichkeiten, bevor sich auch die FSG wieder berappelte, aber erneut durch Julian Thuy und Volodymyr Chornii den Ausgleich nicht schafften. Bis zum Halbzeitpfiff dann ein munteres Wechselspiel von guten Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten.
Auch nach dem Wechsel gab es wieder zahlreiche Torchancen zu sehen, leider nur noch für die Gastgeber. Bis auf einen Lattentreffer von Burim Halili sowie einem Distanzschuss in den Schlussminuten verlebte der SV-Torhüter eine ruhige zweite Halbzeit. Denn beim Gast ging offensiv überhaupt nichts mehr, dafür knüpfte man in der Defensive nahtlos an die Zeit vor der Pause an. Dazu gehörte dann auch, dass der Gastgeber sich trotz einiger gut herausgespielter Möglichkeiten bis auf den letzten Treffer kurz vor Schluss immer auf die freundliche Mithilfe des Gastes verlassen konnte. Kurz nach Wiederanpfiff spielte ein FSG-Abwehrspieler den Ball selbst an dem herauskommenden Benny Borsch im FSG-Tor vorbei, so das der mitgelaufene Stürmer sich bedankte. Beim 3:0 köpfte ein SV-Angreifer unbedrängt von FSG-Torhüter und Abwehrspieler ein und nachdem eine Hereingabe trotz Ballbesitz mehrfach nicht geklärt werden konnte und wiederum einem SV-Stürmer vor die Füße fiel, stand es 4:0.
Fazit: Glückwunsch an den Gastgeber für einen verdienten Sieg. Wenn man aber hinten bei Gegentoren immer wieder hilfreich zur Seite steht und vorne die - zumindest in der ersten Halbzeit - guten Tormöglichkeiten nicht nutzt, wird es nun mal schwer ein Spiel zu gewinnen. Und insbesondere die zweite Hälfte war bei allem Bemühen einfach unterirdisch.
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SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim: Daum, Lekhnog, Frink, M. Korkmaz, Hofmann, Tural, A. Korkmaz, Aktas, Köhler, D. Schmidt, Eid (J. Stähler, Yüksel, Ruoff)
FSG Bad Camberg/Dombach 2: Borsch, L. Grzestisa, L. Wagner, Math. Rill, T. Grassmann, G. Cirotto, Holzhäuser, J. Thuy, Chornii, O. Stasiuk (K. Fuhrmeister, Jona M. Cirotto)
Tore: 1:0 Sefa Tural (17.), 2:0 Silas Hofmann (46.), 3:0 Ahmet Korkmaz (63.), 4:0 Silas Hofmann (86.), 5:0 Sefa Tural (90.)
Schiedsrichter: Carlos Polonio (TuS Dietkrichen) – Zuschauer: 40.
Gleich drei Geschenke sind einfach zu viel
Kreisliga C1: Nach dem 0:3-Rückstand kommt die FSG-Zweite noch auf 2:3 heran
(10.08.2025) FSG Bad Camberg/Dombach II – TuS Waldhausen 2:3 0:1)
VON MICHAEL MÖHRING
Der Gast dominierte die ersten Minuten eindeutig, was sicherlich auch damit zu tun hatte, dass mit Yannik Lindt und Volodymyr Chornii gleich zu Beginn zwei zentrale Spieler der FSG verletzungsbedingt ausfielen. Damit musste sich die Mannschaft von Patrick Dörfl sowohl in der Abwehr als auch was das Spiel nach vorne anging erst einmal neu orientieren, was so seine Zeit brauchte. Bis dahin kombinierte sich der Gast immer wieder gefährlich nach vorne und nachdem Marvin Sienknecht im FSG-Tor noch großartig gegen den frei vor ihm auftauchenden Stürmer geklärt hatte, stand es dann doch 0:1 und keiner wusste so richtig warum. Ein einfach mal hoch in Strafraum getretener Ball tippte dort einmal auf und segelte von niemandem belästigt ins lange Eck. Auch danach bestimmte der Gast die Partie, während das schnelle Umschaltspiel des Gastgebers mangels Präzision erst einmal keine Furcht verbreitete. So nach 25 Minuten hatte man sich aber besser auf die Offensive des Gegners eingestellt, ließ kaum noch etwas zu und hatte selbst - zumindest aus der Distanz - die ersten Möglichkeiten. Mit der knappen Gästeführung verabschiedete man sich in die Pause, was aufgrund der starken ersten Minuten auch in Ordnung ging.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit tat sich erst einmal auf beiden Seiten nicht viel. Und da beide Abwehrreihen soweit alles im Griff hatten, waren Tormöglichkeiten Mangelware. Das änderte sich erst, als bei einem Abstoß der Ball in der FSG-Abwehr vertändelt wurde und der Gast sich bedankte. Kurz darauf konnten gleich zwei Abwehrspieler eine Hereingabe nicht klären und es stand 0:3. Jetzt sah es kurze Zeit nach einem Desaster aus, zumal der Gastgeber durch einen weiteren verletzungsbedingten - bis zum Spielende - nur noch mit zehn bzw. zehneinhalb Spielern dastand. Nachdem aber der TuS-Mittelstürmer gleich zweimal freistehend den Ball aus kurzer Distanz „versemmelte“ und man das Spiel auf Zuschauerseite mehr oder weniger bereits abgehakt hatte, kam der große Auftritt des Oleg Stasiuk. Zuerst verwandelte er eine schöne Kombination in den Strafraum per Direktabnahme zum Anschlusstreffer. Danach überspielte er gleich vier Abwehrspieler und schob den Ball zum 2:3 über die Torlinie. Dementsprechend hektisch wurde es in der Schlussviertelstunde, weil der Gastgeber noch einmal alles versuchte und auch noch die eine oder andere gute Möglichkeit hatte. Der Ausgleich gelang aber nicht mehr, was angesichts des Krankenstandes und der schweißtreibenden Temperaturen nicht so verwunderlich war.
Fazit: Insgesamt kann man sich über die knappe Niederlage gegen einen vor allem in der ersten Halbzeit spielstarken Gegner sicher nicht beschweren. Die drei Gegentore waren Geschenke, aber der TuS hatte in seinen besten Phasen durchaus auch eigene gute Tormöglichkeiten herausgespielt, wenn auch nicht genutzt. Für die FSG bleibt festzuhalten, dass man trotz der unglaublichen Verletztenmisere nie aufgegeben hat und am Schluss fast noch den Ausgleich geschafft hätte. Wie die Begegnung in voller FSG-Besetzung über 90 Minuten ausgegangen wäre, weiß man nicht, lohnt aber auch nicht darüber nachzudenken.
FSG Bad Camberg/Dombach II: Sienknecht, L. Grzesista, Lindt, T. Grassmann, Ciirotto, Chornii, T. Renemann, O. Stasiuk, J. Thuy, Halili, Hecht (Mathias Rill, L. Renemann, Boris Meurer)
TuS Waldhausen: B. Menger, Metzler, von Piechowski, Morasch, C. Yilmaz, D. Menger, S. Yilmaz, Gutjahr, Dick, Santerre, B.F. Schmidt (Harder, Klapper, Rossbach)
Tore: 0:1 Cihan Yilmaz (8.), 0;2 Alexander Morasch (63.), 0:3 Alexander Morasch (67.), 1:3 Oleg Stasiuk (77.), 2:3 Oleg Stasiuk (81.)
Schiedsrichter: Gerhard Frankenbach (Eintracht Frankfurt) - Zuschauer: 50.
So kann man mal in eine Saison starten
Kreisliga C1: Torhungrige FSG-Zweite gibt beim Werschauer SV den Ton an
(03.08.2025) Werschauer SV - FSG Bad Camberg/Dombach II 3:8 (1:6)
VON MICHAEL MÖHRING
Der Gast legte durch Julian Thuy gleich mal das 1:0 vor, dem allerdings postwendend der Ausgleich folgte, und das mit einem schönen Freistoß ins rechte obere Eck. Danach sollte Benjamin Borsch im FSG-Tor allerdings nur noch einmal bis zur Pause eingreifen müssen, denn von da an ging das Spiel nur noch in eine Richtung. Hinten hatte man alles im Griff und im Mittelfeld versorgten Volodymyr Chornii und Giacomo Lucas Cirotto die schnellen Spitzen immer wieder mit präzisen Pässen in die Schnittstellen. Allerbeste Tormöglichkeiten im Minutentakt inklusive Pfostentreffer waren die Folge, die dann auch zu weiteren Toren durch Julian Thuy (2), Oleg Stasiuk (2) und Giacomo Lucas Cirotto führten, so das der Gastgeber mit dem 1:6 zum Seitenwechsel gut bedient war.
Nach der Pause änderte sich an der Überlegenheit der FSG nicht viel, außer dass man sich vorne beim Torabschluss bei weitem nicht mehr so effizient zeigte wie im ersten Durchgang und so manchen Ball auch aus kurzer Entfernung nicht über die Torlinie brachte. Auf der anderen Seite verteidigte die FSG jetzt ab und an doch eher luftig, so dass die Bemühungen des Gastgebers zweimal belohnt wurden. Volodymyr Chornii und Giacomo Lucas Cirotto stellten den alten Abstand aber wieder her.
Fazit: Das Ergebnis spricht für sich und sorgte für einen überaus erfreulichen Saisonstart. Den man gegen einen sich bis zum Schluss nie aufgebenden aber deutlich unterlegenen Gegner allerdings auch nicht überbewerten sollte.
Werschauer SV: Kelly, Arbabi, Sayan, Stein, Alizadeh, Häussler, D. Türkoglu, Fadg, Wragge, Denize, Butzbach (Trapp, O. Türkoglu)
FSG Bad Camberg/Dombach II: Borsch, L. Grzesista, Neuberger, T. Grassmann, Lindt, J. Thuy Chornii, O. Stasiuk, Cirotto, Halili, Hecht (T. Heinze, F. Schütz)
Tore: Sascha Denize, Kazem Alizadeh, Unmut Sayan – Julian Thuy (3), Giacomo Cirotto (2), Oleg Stasiuk (2), Volodymyr Chornii.
Schiedsrichter: Dieter Benack (TuS Eisenbach)