SV Bad Camberg schießt erstes und letztes Tor –

 

dazwischen trifft der SC Dombach, siegt mit 4:3

 

Kreisliga B1: Eine Halbzeit im Tor,  später in der Offensive: Coach Oliver Paunescu

(17.10.2021) SC Dombach – SV Bad Camberg 4:3 (2:2)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Die Zuschauer sahen ein intensives Derby, das bis zum Abpfiff auf Messers Schneide stand. Der Nachbar kam besser aus den Kabinen, machte gleich Druck. Nach einem Ballverlust in der heimischen Defensive reagierte der starke, trickreiche Ayuub M. Ibraahim am schnellsten und sandte zur frühen Gästeführung ein. Auf punktgenaues Zuspiel von „Youngster“ Benjamin Reichart versenkte Florian Graßmann das runde Leder im von Jakob Krones gehüteten Gehäuse zum 1:1-Ausgleich (22.). Als SC-Sturmführer Sebastian Urban nach gut getimter Vorlage „durch“ war, holte ihn Keeper Jakob Krones regelwidrig von den Füßen – Strafstoß!  Der Gefoulte trat selbst zur Exekution an  - 2:1! In der Folge ging es hin und her. Gut zehn Minuten später glichen die Kernstädter  per Freistoß zum 2:2-Zwischenstand aus. Ersatztorsteher Oliver Paunescu selbstkritisch: „Der Treffer geht auf mich, den hätte ich halten müssen“. Gleich nach der Halbzeit räumte der SC-Trainer für den Stammhüter Eric Dörfl, der aus beruflichen Gründen nicht früher zur Verfügung stand, das Feld, kam aber wegen dem weiter andauernden Personalengpass kurz nach der Pause als Angreifer wieder (54.) Für den verletzt vom Platz gegangenen Jannik Wehrmann musste zuvor bei den Angereisten nun Magnus Scherf das Trikot überstreifen (51.). Sein Nebenmann Jan Lammers klärte dann im letzten Moment vor Andrè Breidenbach zur Ecke  Im Gegenzug rettete SC-Schlussmann Eric Dörfl vor Ayuub M. Ibraahim (54.). Nach einem Kopfball-Lattentreffer von Andrè Breidenbach landete das Leder schließlich bei Sebastian Urban, der seine Farben erneut in Front schoss. Gespielt war eine knappe Stunde. Wenig später zielte der gleiche Akteur per Kopfstoß knapp über den Querbalken. Besser machte es Andrè Breidenbach, der nach Zuspiel von Florian Graßmann – die Flanke von rechts kam vorher von Oliver Paunescu – den Ball flach im langen Eck unterbrachte – 4:2 (64.). Zuvor verfehlte vis à vis ein gut angesetzter Kopfball von Christopher Thuy das Ziel (62.).   Die Partie war noch lange nicht entschieden. Der SVC machte Dampf: Joscha Wehrmann scheiterte an Eric Dörfl (67.), hatte aber beim von Tom Maurer verwandelten Strafstoß – zum 3:4-Anschlusstreffer – keine Chance (72.). Dombach haderte bei der Elfmeterentscheidung übrigens mit dem Referee, der insgesamt eine tadellose Leistung geboten hatte. Das Tor beflügelte die Gäste, die nun mit Macht auf den Ausgleich drängten. Bei Standards schaltete sich Defensivmann Herbert Falkenbach vorne  mit ein.  Richtig „dicke Luft“ herrschte in der 78. Minute vor dem SC-Tor¸ auch einige gefährlich hereingegebene Eckbälle brachten nichts ein. Doch Gegenattacken der Gastgeber hielten die Spannung weiter hoch. So setzte Co-Trainer Tim Zengeler nach einer Ecke von Florian Graßmann das runde Etwas per Kopf nur knapp über die Latte (90.), wurden andere Angreifer vor dem Abschluss wiederholt  ausgebremst. Die letzte SVC-Möglichkeit hatte in der Nachspielzeit Tom Maurer per Freistoß, doch Eric Dörfl war auf der Hut (90.+3). Nun haben beide Teams 16 Zähler auf dem Konto.

 

SC Dombach: Paunescu, L. Dörfl, P. Dörfl, Kloft, Cechol, Graßmann, Holzhäuser, Reichart, Urban, T. Zengeler, Breidenbach (E. Dörfl, Gabel, K. Simon)

 

SV Bad Camberg: Krones, Lammers, Ja. Wehrmann, Crooks, Falkenbach, Jo. Wehrmann, Lenhart, Maurer, Möhring, Thuy, A.M. Ibraahim (Scherf, M. Schmidt)

 

Tore: 0:1 Ayuub M. Ibraahim (14.), 1:1 Florian Graßmann (22.),

2:1 Sebastian Urban (25., Foulelfmeter), 2:2 Tom Maurer (36., Freistoß),

3:2 Sebastian Urban (59.), 4:2 Andrè Breidenbach (64.), 4:3 Tom Maurer (72., Foulelfmeter)

 

Schiedsrichter: Caner Akcos (Karben) - Zuschauer: 80.

 

 

 

 

Überlegener TuS Linter (5:1) lässt beim

 

SC Dombach keine Zweifel aufkommen

 

Kreisliga B1: Sebastian Urban gelingt das Ehrentor;  Stark: Christopher Kloft

 

(03.10.2021) SC Dombach – TuS Linter 1:5 (0:3)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Die personell weiterhin arg gebeutelten Gastgeber besaßen gegen die „Frösche“ aus Linter,  die nach dem klaren 5:1-Erfolg in der Tabelle  mit dem Besiegten nach Punkten gleichzogen, keine Chance. Schon nach vier Minuten brachte Chapke Jacob die Limburger Vorstädter in Führung. Der Ball prallte vom Innenpfosten ins Gehäuse. Danach zwang Maximilian Blank den wieder einmal zum Einsatz gekommenen SC-Ersatzkeeper Florian Simon zu einer Glanzparade. Das Team von Dimitrios Tsobanidis hatte mehr Ballbesitz, war technisch und läuferisch sichtbar im Vorteil. Die Lederkugel lief mitunter über mehrere Stationen durch die eigenen Reihen, ohne das die Heimelf einen Zugriff hatte. Linter nutzte zudem die ganze Breite des Rasenplatzes. Die schnellen, trickreichen Stürmer  flankten oft erst kurz vor der Torauslinie gefährlich in die Mitte. Nach der vierten Ecke konnte Florian Simon den Ball noch abwehren, ehe das Spielgerät auf Umwegen bei Edris Hosseinkhel landete, der aus kurzer Distanz trotz heimischer Überzahl einsandte (32.). Bevor Fabian Breiter einen 18-m-Freistoß von rechts zum 0:3-Pausenstand im langen Eck unterbrachte, kam Filmon Tesfalem Abrha frei zum Abschluss, doch das Leder zischte dicht am Pfosten vorbei (35.). Unmittelbar vor der Pause kam SC-Angreifer Sebastian Urban gegen den weit aus seinem Kasten eilenden Rene Hahn einen Schritt zu spät.

Gleiches passierte der Nummer 10 gleich nach Wiederbeginn, als dieser  von Eric Dörfl in den Lauf angespielt, aber  im letzten Moment von seinem Widersacher zur ersten Dombacher Ecke ausgebremst  wurde (49.).  Danach scheiterte Sebastian Urban an Rene Hahn (51.), der aber insgesamt wenig ernsthaft eingreifen musste. Kurz nach dem 0:4 kam es zu einer minutenlangen Unterbrechung, weil sich SC-Torsteher Florian Simon verletzt hatte. Für ihn ging nun der notgedrungen als Feldspieler eingesetzte Stammhüter Eric Dörfl, der nur noch zum 0:5 überlistet wurde,  zwischen das Gestänge. Die Platzbesitzer waren in Abschnitt zwei deutlich aktiver im Spiel nach vorne, es gab auch Möglichkeiten (Daniel Holzhäuser, Klaus Fuhrmeister, Jannis Goldberg) gegen eine freilich aufmerksame Defensive,  die erst in der Nachspielzeit Sebastian Urban - nach einem Alleingang - den Ehrentreffer gestattete.  Davor ließ unter anderem Fabian Breiter eine Riesenchance aus (83.), durfte sich der ins Gehäuse gewechselte Stammhüter Eric Dörfl noch ein-, zweimal auszeichnen. Die ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Angereisten boten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Beim Verliererteam, das  sich als fairer Verlierer zeigte,  verdiente Christopher Kloft die Bestnote. Eine souveräne Leistung zeigte der Schiedsrichter.

 

SC Dombach: Fl. Simon, K. Fuhrmeister, P. Dörfl, Kloft, J. Goldberg, Holzhäuser, Gabel, Urban, Cirotto, E. Dörfl, Breidenbach (T. Zengeler)

 

TuS Linter: Hahn, Talaska, Ciancimino, M. Frink, D. Martin, Tesfalem Abrha, Blank, Sattler, Breiter, Hosseinkhel, Jacob (Ivanov, Barati, Zeilter)

 

Tore: 0:1 Schapke Jacob (4.), 0:2 Edris Hosseinkhel (25.), 0:3 Fabian Breiter (37., Freistoß),

0:4 Filmon Tesfalem Abrha (53.),  0:5 Daniel Martin (75.). 1:5 Sebastian Urban (90.+2).

 

Schiedsrichter: Werner Bars (Weilburg) - Zuschauer: 20.

 

 

 

 

Erst nach der Pause zwingt der SC Dombach

 

Schlusslicht SV Wolfenhausen in die Knie: 5:1

 

Kreisliga B1: Schützen sind Urban, Breidenbach, P. Dörfl, Holzhäuser und Zengeler

 

(26.09.2021) SV Wolfenhausen – SC Dombach 1:5 (1:1)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Die weiterhin ersatzgeschwächten Besucher siegten dank einem deutlichen Chancenplus im zweiten Akt letztlich hochverdient gegen einen Tabellenletzten, der nach nur einem Remis immer noch auf den ersten Dreier wartet.  Bereits nach fünf Minuten gingen die Gäste im Anschluss an einen Freistoß in Front, als Sebastian Urban im Nachsetzen den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Teams weitgehend, ging es zwischen den Strafräumen ohne großes Aufsehen hin und her. Die erste nennenswerte Chance besaßen die personell ebenfalls gehandicapten Gastgeber nach 35 Minuten, die jedoch SC-Keeper Eric Dörfl vereitelte. Unmittelbar vor der Pause nutzte die Timo-Rucker-Truppe dank Kevin Raudies eine Fehlerkette in der Abwehr zum 1:1 eiskalt aus (44.). Zur  Halbzeit mussten die SC-Defensivakteure Christopher Kloft und Lukas Dörfl angeschlagen passen und durch die Reservisten Sebastian Diehl sowie Patrick Gabel ersetzt werden, die beide ihre Sache gut machten. Auf Flanke von Sebastian Urban gelang den Angereisten dank Andrè Breidenbach nach wenigen Minuten die erneute Führung. Kurz darauf verpasste Patrick Gabel eine erneute Hereingabe von Sebastian Urban im 16er nur ganz knapp (55.). Nicht gut sah SV-Torwart Andreas Dörken beim 1:3 aus, als er nach einen 25-m-Freistoß von SC-Kapitän Patrick Dörfl den Ball durch die Hände gleiten ließ (63.). Danach konnte Dombachs Andrè Breidenbach (70., 75.) gleich zwei Riesenchancen nicht nutzen. Dazwischen gelang Daniel Holzhäuser das wichtige 4:1, ließ kurz darauf aber noch eine klare Möglichkeit liegen (77.). Binnen 100 Sekunden hatten es andererseits Sven Gegenreider – SC-Keeper Eric Dörfl begrub den Flachschuss unter sich – und Kevin Raudies versäumt, die Partie vielleicht noch einmal spannend zu machen (83., 84.).  Doch auch Sebastian Urban ließ auf der anderen Seite noch eine dicke Torgelegenheit aus (87.), ehe der fünf Minuten zuvor hereingekommene, zuletzt verletzt fehlende Co-Trainer Tim Zengeler nach einem Eckball von Benjamin Reichart die Lederkugel aus nächster Nähe zum 5:1-Endstand ins Netz bugsierte.   

 

SV Wolfenhausen: Dörken, Lütticke, Rosenheinrich, A. Müller, T. Butzkies, Fürstenfelder, Gegenreider, Grune, Kleiber, Bördner, Raudies (Messinger, Eryürük, M. Schmidt, Schneider)

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, Kloft, P. Dörfl, Ph. Kundermann, Reichart, Graßmann, Holzhäuser, K. Fuhrmeister, Urban, Breidenbach (Diehl, Gabel, T. Zengeler)

 

Tore: 0:1 Sebastian Urban (5.), 1:1 Kevin Raudies (44.), 1:2 Andrè Breidenbach (51.),

1:3 Patrick Dörfl (63., Freistoß), 1:4 Daniel Holzhäuser (72.), 1:5 Tim Zengeler (90.)

 

Schiedsrichter: Berthold Schmitz (Hundsangen) - Zuschauer: 25.

 

 

SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim nimmt

 

nach dem 1:0-Sieg jetzt den fünften Platz ein

 

Kreisliga B1: SC-Verletztenliste wird nach dem Ausfall von Yannik Lindt immer länger

 

(19.09.2021) SC Dombach – SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim 0:1 (0:1)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Die Heimelf kam besser aus den Startlöchern und kontrollierte in der ersten halben Stunde die Partie, hatte mehr Ballbesitz. Als Jannis Goldberg von rechts scharf vor das von Lukas Steinebach gehütete Tor flankte, verpassten in der Mitte gleich drei Mitspieler hintereinander die Lederkugel (7.). Auch ein Kopfball von Klaus Fuhrmeister, der für den verletzten Sturmführer Sebastian Urban diesmal als Feldspieler eingesetzt werden musste, brachte nichts ein (18.). Die Kombinierten setzten ein erstes Ausrufezeichen, als sich Fabio Gentile erst durchsetzen konnte,  dann aber im letzten Moment ausgebremst wurde (22.). Es folgte ein Freistoß-Lattenschuss von Marius Burkardt (39.), der wenig später schließlich erfolgreich war, als der Ball vom Innenpfosten den Weg ins Gehäuse fand (42.). Gleich nach der Halbzeit verhinderte SG-Keeper Lukas Steinebach den möglichen Ausgleich, als er einen Schuss von Klaus Fuhrmeister – nach Vorarbeit von Florian Graßmann – bravourös zur Ecke lenken konnte (52.). Benjamin Reichart, einer der Besten im SC-Team, ballerte dann knapp  über den Kasten (58.); danach zielte Florian Graßmann nach einem Freistoß von Kapitän Patrick Dörfl den Abpraller hauchdünn am Posten vorbei. (60.). Im weiteren Verlauf setzten aber die clever agierenden Besucher mehr gefährliche Akzente nach vorne. Große Aufregung im Gästelager, als der Schiedsrichter bei einem blitzartigen Angriff auf Abseits (?) entschied. Großes Pech hatte dann Fabio Gentile, der nur den Querbalken anvisierte (70.). Als Dombach nur zu zehnt war (Daniel Holzhäuser erhielt die Zeitstrafe; 75.), musste SC-Schlussmann Eric Dörfl gar in höchster Not retten. Schließlich stand dem „Zerberus“ Glücksgöttin Fortuna Pate, als Fabio Gentile einem Flug-Kopfball an den Pfosten setzte (85.). Die Gastgeber, bei denen gleich nach Wiederbeginn Yannik Lindt wegen einer vor der Pause erlittenen Verletzung die Segel streichen musste, steckten andererseits nicht auf, beorderten sogar  Patrick Dörfl in die Offensive – aber im Abschluss haperte es oder die SG-Abwehr passte auf. Die Uhr lief nun für die Westerwälder, die nichts mehr anbrennen ließen und nun als Belohnung den fünften Tabellenplatz einnehmen.

 

SC Dombach: E. Dörfl, Lindt, Kloft, P. Dörfl, Neuberger, Graßmann, Holzhäuser, Reichart, Goldberg, K. Fuhrmeister, Breidenbach (Cirotto, Ph. Kundermann, Nitzsche).

 

SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim: Steinebach, Rau, D. Horn, Dincer, Burkardt, Eid, Garthoff, Schwarz, Noto,  A. Habel, Gentile (Karakaya, Gökalp, Schenk, Fadinger)

 

Tor: 0:1 Marius Burkardt (42.),

 

Schiedsrichter: Karl-Heinz Majer (Kronberg) - Zuschauer: 45.

 

 

 

SC-Keeper Klaus Fuhrmeister lässt sich nur von

 

einem doppelt abgefälschten Freistoß überlisten

 

Kreisliga B1: Führungstor von Daniel Holzhäuser gleicht RSV Würges II zum 1:1 aus

 

(14.09.2021) RSV Würges II – SC Dombach 1:1 (0:1)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Mit der Punkteteilung im Stadtderby durfte am Ende Nachbar SC Dombach zufriedener sein als die Gastgeber, die freilich erst im Finish zum 1:1-Ausgleich kamen. Der Gast musste wieder seine Mannschaft aus den verschiedensten Gründen umkrempeln. Die weiteste Anfahrt hatte Marco Uttenweiler, der direkt aus München angereist kam und nach einer halben Stunde für den angeschlagen ausgeschiedenen Andrè Breidenbach eingewechselt wurde. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Besucher schon mit 1:0 in Front. Nach der ersten Ecke  landete der Schuss von Daniel Holzhäuser – in der Wiederholung aus dem Hinterhalt abgefeuert - unerreichbar für Benny Borsch im heimischen Gehäuse. Dombach war gut ins Spiel gekommen, doch nach 30 Minuten ließen die Angriffsaktivitäten nach, wurden die Bälle von den Angreifern oft nicht festgemacht, hatte der RSV meist die Lufthoheit oder beim Zuspiel fehlte mitunter die letzte Präzession. Die Hausherren kamen so immer besser ins Match, übernahmen sukzessive die Initiative.  Bei den Standards schlich sich Defensivakteur Dustin Erwe, der später in die Offensive wechselte,  mit in die gefährliche Zone. Kurz vor der Pause klärte SC-Hüter Klaus Fuhrmeister mit dem Fuß einen Schuss von  Lars Klippel zur Ecke. Bis dahin war beiderseits in der Box noch nicht viel los.

Gleich nach Wiederbeginn konnte Lars Klippel seinem Widerpart Christopher Kloft (neben Maximilian Cechol und Yannik Lindt eine „Bank“ in der Abwehr) knapp entkommen, doch bei Keeper Klaus Fuhrmeister war Endstation. Als Patrick Dörfl (D, 54.) eine Zeitstrafe antreten musste, erhöhte die RSV-Reserve weiter den Druck. Nach überhasteten, unnötigen SC-Ballverlusten im mittleren und vorderen Bereich ergaben sich für die Hausherren immer wieder Gelegenheiten für Gegenattacken.  Klaus Fuhrmeister im Dombacher Kasten wuchs über sich hinaus, brachte mit Glanztaten die heimischen Angreifer schier zur Verzweiflung. Seine allergrößte Tat vollbrachte der „Zerberus“ in der 79.  Minute, als dieser zwei riesige Möglichkeiten hintereinander aus nächster Nähe mit Bravour vereitelte. Bis zur 83. Minute konnte der Torsteher seine Farben im Spiel halten. Beim 1:1-Ausgleich (83.) war er deshalb machtlos, weil der schnell ausgeführte Freistoß von Robin Schweikart vor dem „Einschlag“ gleich zweimal abgefälscht wurde und so die Richtung veränderte.  Zuvor hatte sich „Youngster“ Benjamin Reichart auf der  Gegenseite mit einem Fernschuss (warum nicht öfter?)  einmal ein Herz gefasst, doch RSV-Schlussmann Benny Borsch, der seine Mitstreiter immerfort  lautstark anfeuerte, hatte aufgepasst.

 

RSV Würges II: Borsch, Schaus, Frankenbach, T. Glasner, D. Erwe, R. Schweikart, Zwiener, Diehl, B. Feuerbach, Blümel, Klippel (M. Hartmann, Endres)

 

SC Dombach: K. Fuhrmeister, Lindt, Cechol, Kloft, Neuberger, P. Dörfl, Holzhäuser, Reichart, Breidenbach, Urban, Goldberg (Uttenweiler).

 

Tore: 0:1 Daniel Holzhäuser (18.), 1:1 Robin Schweikart (83., Freistoß)

 

Schiedsrichter: Mustafa Kaya (Limburg) - Zuschauer: 55.

 

 

Nach dem schnellen 1:0 von Patrick Dörfl verpassen

 

es die Hausherren,  schon zeitig alles klar zu machen

 

Kreisliga B1: Benjamin Reichart und Yannik Lindt besorgen den 3:1-Endstand

 

(05.09.2021) SC Dombach – WGB Weilburg 3:1 (1:0)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Gegen den noch punktlosen Gast hätte die Heimelf mehr für das Torverhältnis tun können. Denn nach dem Blitzstart – schon in Minute eins „netzte“ Patrick Dörfl zur Führung ein – versäumte es aber der SCD, schnell nachzulegen. Dass neben den bereits im Spiel beim OSV Limburg verletzt ausgeschiedenen Jens Munsch aktuell auch Daniel Holzhäuser und vor allem Sturmführer Sebastian Urban, der sich am Donnerstag beim TuS Obertiefenbach eine Zerrung zugezogen hatte, nicht mit dabei sein konnten, machte sich in der Offensive stark bemerkbar. Da auch der mit dem Zweitspielrecht ausgestattete Benedikt Günster nicht zur Verfügung stand, musste Trainer Oliver Paunescu die Mannschaft wieder auf mehreren Positionen umbauen. Nach 18 Minuten verletzte sich bei den Besuchern Torwart Mehmet Altun ohne Fremdeinwirkung und musste ausgetauscht werden.  Für ihn ging Kapitän Hani Suleyman zwischen die Pfosten, der später Burak Cakair Platz machte. Der Hausherr kontrollierte zwar weiter die Partie, ohne bei den hohen Hitzegraden aber voll zu überzeugen.  Und das gegen eine mit guten Einzelspielern besetzte Mannschaft, die bis zur Pause aber nur mit zwei zudem ungefährlichen Weitschüssen (13., 36.) auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Nach Wiederbeginn konnte der WGB-Ersatzhüter einen satten Schuss von SC-Spielführer Patrick Dörfl an die Latte und zur Ecke abwehren (47.) und somit das 2:0 verhindern.  Auf der Gegenseite setzte Fatih Yildrim einen Freistoß knapp über das von Eric Dörfl gehütete Tor (53.). Als sich Dombachs Jannis Goldberg auf der rechten Seite durchsetzen und zur Mitte flanken konnte, verfehlte Andrè Breidenbach nur knapp das Ziel. Der gleiche Akteur hatte nur fünf Minuten später erneut einen Treffer auf dem Fuß, der Abschluss war aber zu schwach. Besser machte es „Youngster“ Benjamin Reichart, der das Objekt der Begierde unerreichbar im langen Winkel versenkte (63.). Mit einem Weitschuss von der linken Seite konnte Burak Cakir auf 1:2 verkürzen (74.). Ehe Geburtstagskind Yannik Lindt einen Alleingang zum 3:1-Endstand abschließen konnte, war dieser  an der Latte gescheitert (76.). Zu diesem Zeitpunkt waren schon Osman Topat (WGB, 77.) und Co-Trainer Tim Zengeler (D, 82.) infolge von Verletzungen nicht mehr auf dem Rasen. Im Endspurt  hätten die Hausherren dank Yannik Lindt und Jannis Goldberg das Ergebnis aufgrund glasklarer Chancen erhöhen können. Zu diesem Zeitpunkt waren die Angereisten nur noch zu zehnt, weil Hani Suleyman vom Referee die Zeitstrafe aufgebrummt bekam (86.).

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, T. Zengeler, Cechol, Lindt, Kloft, Graßmann, Neuberger, Reichart, P. Dörfl, Breidenbach (J. Goldberg, K. Fuhrmeister)

 

WGB Weilburg: Altun, K. Cinar, Dogan, Jamac, Topal, B.A. Yildrim, Suleyman, F. Yildrim,

F. Cinar, Paitaris, Cakir (Mehmedov)

 

Tore: 1:0 Patrick Dörfl (1.), 2:0 Benjamin Reichart (63.), 2:1 Burak Cakir (74.),

3:1 Yannik Lindt (87., Alleingang).

 

Schiedsrichter: Günter Düsterwald (Butzbach) - Zuschauer: 40.

 

 

 

Reserven gewinnen kampflos

 

Das Reservespiel FSG Runkel II – FSG Bad Camberg/Dombach II wurde von den Gastgebern am Sonntagmorgen wegen Personalproblemen abgesagt. Die ersten Punkte für die FSG werden also kampflos gewonnen.

 

 

1:3-SC Dombach gibt sich erst in der

 

Nachspielzeit endgültig geschlagen

 

Kreisliga B1: Foulelfmeter – nach dem 1:1 – bricht den Besuchern das Genick

 

(02.09.2021) TuS Obertiefenbach – SC Dombach 3:1 (1:0)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Die Hausherren legten los, als gäbe es kein Morgen. In den ersten zwanzig Minuten mussten sich die Taunuself stürmischen Angriffen der Truppe von Emanuel Polonio erwehren, die mit Macht auf ein schnelles Tor drängten. In der zwölften Minute war es so weit, als der gute SC-Tormann Eric Dörfl  einen satten Schuss zwar abwehren konnte, den Nachschuss von Robin Merz (Geis) aber passieren lassen musste. Die Mannen um Kapitän Florian Leber, körperlich deutlich im Vorteil und sehr stark im Zweikampf,  agierten meist mit langen Bällen aus der Deckung  und fackelten vorne nicht lange beim Abschluss. Der Gast überstand aber diese weitere Phase und stellte sich besser auf den Gegner ein. Als Benjamin Reichart seinen Sturmführer Sebastian Urban punktgenau bedient hatte,  kam TuS-Hüter Besnik Hisenaj erstmals zum Einsatz, musste gleich beherzt eingreifen (20.). Das war das Signal für die Besucher, nun  im Spiel nach vorne aktiver zu werden.  Einige Standards  brachten nichts ein. Als nach einer Fallstafette über Daniel Holzhäuser das runde Etwas schließlich bei Sebastian Urban landete, lag der Ausgleich in der Luft (32.). Praktisch im Gegenzug war nach einem Ballverlust Robin Geis (der Spielerpass lautet noch auf seinen Geburtsnamen Merz) auf und davon, knallte aber die Lederkugel mit Effet nur an das Außennetz. Sechzig Sekunden vor der Pause verhinderte Eric Dörfl mit einer Glanzparade zur Ecke das 0:2. Auf der anderen Seite hatte -  vorausgegangen war ebenfalls eine gelungene Kombination - der Schuss von Sebastian Urban nicht genug Schmackes, um TuS-Zerberus Besnik Hisenaj in Verlegenheit zu bringen.

Ein 25-m-Freistoß von Spielertrainer Emanuel Polonio landete nach 48 Minuten zum Entsetzen der Heimelf nur am Pfosten. Der gleiche Akteur zwang Eric Dörfl nach einer Flanke von links per Kopfstoß zu einer Glanztat (65.). Eine Minute später musste sein Bruder Patrick Dörfl eine Zeitstrafe antreten. Als dieser kurz zuvor in der Vorwärtsbewegung unsanft zu Boden gestreckt wurde, sah der „Übeltäter“ nicht einmal Gelb. Beiderseits nahmen nun die Fouls angesichts des  knappen Spielstands zu. Als sich Sebastian Urban seinen Bewachern entziehen und zum 1:1 (71.) einsenden konnte, war Eric Dörfl nicht mehr im SC-Gehäuse, da dieser zum Nachtdienst musste. Für ihn ging Reserve-Feldspieler Dawid Neuenfels in den Kasten, der sich sogleich bewähren durfte. Beim aus Sicht der Angereisten zweifelhaften Foulelfmeter, den  Granit Januzaj eiskalt zum 2:1 vollstreckte (74.), war er chancenlos. In der Nachspielzeit konnte Dawid Neuenfels einen satten Schuss abwehren,  den Abpraller setzte aber Florian Schäfer zum 3:1-Endstand in die Maschen. Auch von der Kirmesgesellschaft  unter den heimischen Zuschauern wurde der per Saldo verdiente Sieg freudig bejubelt.

 

TuS Obertiefenbach: Hisenaj, F. Leber, Polonio, Günzl, Th. Leber,  Handeck, Januzaj,

M. Schmitt, Schäfer,  K. Schmitt, Merz/Geis (Öcal).

 

SC Dombach: E. Dörfl, L. Dörfl, T. Zengeler, B. Günster, Lindt, Graßmann, Holzhäuser, P. Dörfl, Breidenbach, Urban, Reichart (Neuenfels/ETW, J. Goldberg)

 

Tore: 1:0 Robin Merz/Geis (12.), 1:1 Sebastian Urban (71.),

2:1 Granit Januzaj (74., Foulelfmeter), 3:1 Florian Schäfer (90.+1).

 

Schiedsrichter: Jonas Hautzel (Wirbelau) - Zuschauer: 50.

 

 

 

Ersatzgeschwächte Besucher sind beim

 

Spitzenreiter OSV Limburg chancenlos

 

Kreisliga B1: Benjamin Reichart trifft Latte; Munsch und Kloft verletzt raus

 

(29.08.2021) OSV Limburg – SC Dombach 6:0 (3:0)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

Das Gastspiel des bisherigen Tabellendritten beim Spitzenreiter OSV Limburg in Oberweyer stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Denn die Besucher mussten nicht nur auf Torwart Eric Dörfl, Patrick Dörfl (beide in Urlaub) und Maximilian Cechol (berufsbedingt) verzichten, sondern verloren zudem verletzungsbedingt auch noch Jens Munsch (35.) und Christopher Kloft (45.). Mit dabei war aber Benedikt Günster, der ein Zweitspielrecht besitzt. Dabei fing es für die Besucher gut an. Sebastian Urban scheiterte bereits nach 100 Sekunden an OSV-Keeper Ali Korkmaz, der den scharf geschossenen Ball aber mit Bravour zur ersten Ecke lenken konnte. Besser machten es die Hausherren: Sturmführer Recep Yücel reagierte per Kopfball am schnellsten, als SC-Hüter Klaus Fuhrmeister einen hohen Ball  nicht unter Kontrolle bekam. Vor dem 2:0 (20., nach einem krassen Abwehrfehler) hatte der gleiche Torschütze schon die Querlatte touchiert (18.). Mit einem abgefälschten Freistoß sorgte schließlich Furkan Simsek für das 3:0 (26.). Vis a`vis  hätte „Youngster“ Benjamin Reichart nach einer schönen Aktion auf 1:3 verkürzen können, doch das runde Etwas landete zum Glück für Ali Korkmaz an der Latte (34.). Unmittelbar danach ging Spielführer Jens Munsch am Mittelkreis – nach einem Zweikampf – zu Boden, nachdem er mit dem Schuh auf dem Kunstrasen hängen blieb und dabei den linken Fuß verdrehte. Für ihn kam Lukas Dörfl; Florian Graßmann übernahm die Kapitänsbinde. Eine weitere  Chance für Gäste ließ kurz vor dem Wechsel Sebastian Urban liegen.

Der verlustpunktfreie Tabellenführer agierte sehr strukturiert, ließ mitunter Ball und Gegner laufen. Mit langen Bällen wurde zudem versucht, die Abwehr zu überwinden, um damit seine flinken Angreifer in Szene zu setzten. Dombachs erneut umgestellte Defensive um Co-Trainer Tim Zengeler ließ aber zwischen der 27. und 72. Minute keinen weiteren Treffer zu. Nach vorne ging dagegen wenig Nennenswertes,  zumal nun durch oft schnelle Ballverluste die Bindung zwischen den einzelnen  Mannschaftsteilen auf der Strecke blieb.  In der letzten Viertelstunde erhöhten die Osmanen andererseits den Druck und waren so noch dreimal erfolgreich. Murat Katik traf noch das Aluminium (78.). Nach dem Abpfiff des umsichtig leitenden Schiedsrichters Hubert Engelhart (Obertiefenbach) durften die Osmanen einen hochverdienten, klaren Sieg bejubeln. Die Taunuself sollte die verkorkste Reise in den Westerwald dagegen schnell ad acta legen.

 

OSV Limburg: A. Korkmaz, Sancak, Pehlivan, V. Özel, Katik, F. Kaya, F. Simsek, Kesmen, Yücel, O. Özel, Cengiz (C. Yorulmaz, U. Erdogan)

 

SC Dombach: K. Fuhrmeister, Lindt, Kloft, T. Zengeler, B. Günster, Holzhäuser, Graßmann, Munsch, Reichart, Urban, Breidenbach (L. Dörfl, Nitzsche)

 

Tore: 1:0 Recep Yücel (6., Kopfball), 2:0 Recep Yücel (20., Heber),

3:0 Furkan Simsek (26., abgefälschter Freistoß), 4:0 Özhan Kesmen (73.),

5:0 Furkan Simsek (82.), 6:0 Volkan Özel (90.)

 

Schiedsrichter: Hubert Engelhart (Obertiefenbach) - Zuschauer: 40.

 

 

 

SCD-Matchwinner: André Breidenbach legt

 

mit vier Toren bis zur Pause den Grundstein

 

Kreisliga B1: Den Rest beim 6:1-Heimsieg besorgen Patrick Dörfl und Yannik Lindt

 

(22.08.2021) SC Dombach – FC Rubin Limburg-Weilburg 6:1 (4:0)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Die Heimelf bestimmte von Beginn an die Begegnung. Nach einem ersten Warnschuss von Jens Munsch (7.) brachte Neuzugang Andrè Breidenbach (früher SV Rot-Weiß Hadamar III) die Gastgeber schon früh in Führung (9.). Als Abwehrmann Christopher Kloft (21.) infolge einer Verletzung den hervorragend bespielbaren Rasenplatz verlassen musste, war SC-Trainer Oliver Paunescu gezwungen, einige Umstellungen vorzunehmen, zumal schon Tim Zengeler verletzungsbedingt nicht auflaufen konnte. Als Flügelspieler Andrè Breidenbach das 2:0 (26.) markierte, war Dombach nicht mehr von der Siegerstraße zu verdrängen. Von den Gästen ging keine Gefahr aus. Zwei ungefährliche Freistöße waren die einzige „Ausbeute“ bis zum Wechsel. Kurz vor dem 3:0 – Andrè Breidenbach hatte eine Flanke vom eingewechselten Benjamin Reichart per Direktabnahme ins Netz gejagt – zielte Sebastian Urban knapp am Kasten von Alexander Smochek vorbei. Der Mittelstürmer wurde im letzten Moment beim Abschluss gestört. Die FC-Defensive war noch stärkster Mannschaftsteil, während sich die Offensivabteilung als stumpfe Waffe erwies. Freilich ließ die Deckung um den souverän agierenden Maximilian Cechol auch nichts  zu. SC-Keeper Eric Dörfl erlebte so einen geruhsamen Nachmittag, „lebte“ fast nur von Rückgaben. Als der flinke Andrè Breidenbach kurz vor dem Pausentee auch das Tor Nummer vier markierte, war die Messe praktisch schon gelesen.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb der Hausherr weiter am Drücker. Eric Dörfl musste nur eine scharf hereingegebene Flanke von Bill Younes Meudje Fokui auf der Torlinie abfangen, ehe seine Stürmerkameraden wieder zuschlugen. Nach einem von Yannik Lindt eingeleiteten raffinierten Freistoßtrick vollendete Patrick Dörfl, der mit Jens Munsch eine eigene „Mauer“ gebildet hatte,  nach wenigen Schritten und einer Drehung das 5:0. Gespielt war eine Stunde. Die Udo-Lüngen-Truppe wurde nun etwas stärker, doch mehr als ein Freistoß-Lattentreffer sprang bei den Offensivbemühungen nicht heraus (75.). Besser machte es Yannik Lindt, der mit einem tollen Alleingang das halbe Dutzend vollmachte. Auch Sebastian Urban setzte noch zu einem Soli an, konnte aber nach einem erlittenen Krampf in aussichtsreicher Position nicht vollendeten (87.). Auf der Gegenseite gelang schließlich Roman Kreis in der 90. Minute der Ehrentreffer zum 1:6, als der Sieger offenbar schon mit den Gedanken in der Kabine war. 

 

SC Dombach: E. Dörfl, Lindt, Kloft, Cechol, P. Dörfl, Weinandy, Holzhäuser, Graßmann, Munsch, Urban, Breidenbach (Reichart, L. Dörfl).

 

FC Rubin Limburg-Weilburg: Smochek, Otto, Kelm, A. Riemer, Schlej, Kemkin, Bibikov, Richter, Meudje Fokui, Kasakow, Kreis (A. Schlottgauer, Schewelew, Deutzer)

 

Tore: 1:0 (9.), 2:0 (26.), 3:0 (38.), 4:0 (42.) alle Andrè Breidenbach, 5:0 Patrick Dörfl (60.),

6:0 Yannik Lindt (82.), 6:1 Roman Kreis (90.).

 

Schiedsrichter: Norbert Hartmann (Wiesbaden) - Zuschauer: 55.

 

 

 

 

SC Dombach (1:0-Sieg) dominiert eine Stunde

 

lang; am Ende wird es aber noch einmal eng

 

Kreisliga B1: Sebastian Urban trifft per Strafstoß gegen den FC Zaza Weilburg

 

(15.08.2021) FC Zaza Weilburg – SC Dombach 0:1 (0:1)

 

VON  HELMUT  GRIESAND

 

Nach beiderseitigem Abtasten  in der ersten Viertelstunde übernahmen die Besucher auf dem Platz in Allendorf sichtbar das Kommando. Mit einem satten Weitschuss, den Cüneyt Arslan aber sicher abfangen konnte, setzte der im Mittelfeld agierende Kapitän Jens Munsch ein erstes Ausrufezeichen (20.). Auf Flanke des pfeilschnellen Sebastian Urban traf der mitgelaufene Abwehrakteur Maximilian Neuberger in der Mitte das Leder nicht richtig (22.). Eine Minute später wurde Sebastian Urban, der wieder seine Widersacher abschüttelte, vom dem aus seinem Kasten eilenden Keeper Cüneyt Arslan regelwidrig zu Fall gebracht. Der Gefoulte traf selbst als Schütze an und ließ dem Torsteher keine Abwehrchance – 0:1! In der folgenden Spielzeit startete der Gast einen Angriff nach dem anderen. So war unter anderem der in der Zentrale spielende Patrick Dörfl auf und davon, der passte zu Sebastian Urban, doch dieser scheiterte auf aufmerksamen Cüneyt Arslan (26.). Das Platzteam wurde immer wieder in die Defensive gedrängt und konnte sich nur durch weite Bälle Luft verschaffen. Spielerisch angelegte  Angriffe  aus der eigenen Hälfte  in die gegnerische Gefahrenzone kamen bis zum Seitenwechsel nur sporadisch zustande. Die Abwehr um den kopfballstarken Tim Zengeler, Christopher Kloft, Yannik Lindt und Maximilian Neuberger ließ überhaupt nichts anbrennen. Torwart Eric Dörfl wurde so nicht nennenswert beschäftigt. Als auf der Gegenseite Sebastian Urban kurz vor dem 16er zu Fall gebracht wurde, konnte der SCD den Freistoß aus guter Position ebenso wenig nutzen wie gleich nach dem Wiederanpfiff sein Stoßstürmer Sebastian Urban, als er glänzend von Patrick Dörfl freigespielt wurde, dieser aber an Torsteher Cüneyt Arslan scheiterte, der zur Ecke lenken konnte (48.). Eine starke  Vorstellung lieferte auch Maximilian Cechol, der zudem  mit seinen weiten Einwürfen seine Mitspieler wiederholt in gute Positionen brachte.  Doch nach gut einer Stunde rafften sich die Hausherren auf, kamen nun besser ins Match, schafften sogar phasenweise ein Übergewicht. Großes Pech hatte  Capan Kiyak, dessen Flachschuss vom Innenpfosten ins Feld zurückprallte (68.). Als kurz darauf  bei den Angereisten Defensivmann Tim Zengeler wegen einer Zerrung vom Rasen musste, war SC-Trainer Oliver Paunescu genötigt, die Mannschaft auf einigen Positionen umzustellen. Zaza „roch“ Lunte, machte weiter Druck, kam zu Chancen.  Ein Freistoß von George Ciobanu entschärfte SC-Hüter Eric Dörfl mit Bravour (76.). Die beiden besten Möglichkeiten zum Ausgleich ließen schließlich hintereinander Davut Bayram und Selcuk Yildiz-Wagner (83.) aus. Dombach beschränkte sich in der Schlussphase verstärkt darauf, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen, was auch gelang. Aufgrund der dominierenden  Leistung über eine Stunde lang geht der Sieg der Gäste aber in Ordnung, die damit ihrem Coach Oliver Paunescu noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zum Saisonauftakt bereiteten.

 

FC Zaza Weilburg: Arslan, H.V. Bayram, Aktas, A. Ancuta, T. Tenev, I. Kiyak, Demirkaya, Ciobanu, C. Kiyak, D. Byram, Yildiz-Wagner (T. Celik,  M. Drmaku, Strumbo)

 

SC Dombach: E. Dörfl, Lindt, Kloft, T. Zengeler, Neuberger, Cechol, Munsch, P. Dörfl, Holzhäuser, Urban, Breidenbach (Ph. Kundermann)

 

Tor: 0:1 Sebastian Urban (23., Foulelfmeter)

 

Schiedsrichter: Rudolf Richter (Weilmünster-Wolfenhausen)  - Zuschauer: 50.